Das bietet das Winterfest in der Saison 2017/18

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Das Winterfest bietet seit Jahren spektakuläre Programme.
Das Winterfest bietet seit Jahren spektakuläre Programme. - © Neumayr/MMV/Archiv
Ein Potpourri aus Akrobatik, Poesie und Drama bietet des Festival für zeitgenössische Zirkuskunst “Winterfest 2017” vom 28. November bis 7. Jänner im Volksgarten Salzburg. In zwei großen Spielzelten gehen insgesamt 54 Aufführungen von acht Künstlergruppen über die Bühne, davon zwei Uraufführungen. Auf dem Programm stehen auch Künstlergespräche, Konzerte, Filme, Lesungen und Kulinarik.


Eröffnet wird das Festival am 28. November von sechs bewegungsvernarrten Artisten der kanadischen Compagnie “Flip FabriQue” mit ihrer Österreichpremiere “Attrape-Moi” (“Fang mich”) im Theaterzelt. Die Absolventen der Talentschmiede Quebec demonstrieren bis zum 16. Dezember spielerisch ihre intensive Freundschaft und Verbundenheit an Bändern, russischen Barren und am Trampolin.

Beeindruckende Menschentürme im Winterfest-Zelt

Von 19. Dezember bis 7. Jänner gibt es im Theaterzelt ein Wiedersehen mit dem französischen Kollektiv “Cie XY”, das nach fast einem Jahrzehnt diesmal in großer Besetzung in den Volksgarten zurückkehrt. 22 Artisten zeigen ihre Kreation “Il n’est pas encore minuit” (“Es ist noch nicht Mitternacht”) mit Menschentürmen in schwindelerregenden Höhen “magische Momente zwischen Heute und Morgen, im Sinne, was ist möglich, wenn man sich zusammenschließt”, wie die künstlerische Leiterin des Festivals, Caroline Stolpe, bei der Programmpräsentation am Donnerstag erklärte. Die Gruppe zählt inzwischen zu den renommiertesten Ensembles zeitgenössischer Zirkuskunst. Das Stück wird erstmals in Österreich präsentiert.

So sehen die Menschentürme aus:

Skulpturen, Anzüge und 1.600 Holzscheite

Im Zirkuszelt veranschaulicht die belgische Compagnie Claudio Stellato von 13. bis 22. Dezember, was mit 1.600 Holzscheiten alles möglich ist. In “La Cosa” bauen vier Männer in Anzügen bis an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit Skulpturen auf, die dann wieder in sich zerfallen. Von 27. Dezember bis 7. Jänner folgt die schweizer Compagnia “Baccala”. Die zwei Mimen Camilla Pessi und Simone Fassari wollen in ihrer Performance “Pss Pss” beweisen, wie leichtfüßig die Balance zwischen zeitgenössischer Clownkunst und gekonnter Akrobatik sein kann.

Salzburger und ihr magischer Bilderrahmen

Der Programmpunkt “Kaleidoskop” des Festivals widmet sich von 6. bis 9. Dezember im Zirkuszelt und Zirkusfoyer vier Projekten junger Kunst. Ein Projekt stammt von neun Nachwuchsartisten des Salzburger Vereins “Mota”. Die Akrobaten erzählen in ihrem ersten Bühnenstück “The Magic Frame” eine humorvolle Geschichte rund um einen magischen Bilderrahmen. Eine Fotoausstellung ab 6. Dezember im Zirkuszelt beschäftigt sich mit der Rolle des Clowns.

Winterfest wird “Green Event”

Mit dem Aufbau der Zelte wird am 6. November begonnen. “Am Freitag startet das Ticketing im Europark”, kündigte Geschäftsführerin Susanne Tiefenbacher an. Weil die Zelte nicht mehr wie bisher mit 50.000 Liter Heizöl beheizt werden, sondern mit Fernwärme der Salzburg AG, habe das Festival die Zertifizierung “Green Event” erhalten.

So finanziert sich das Spektakel

Das Winterfest finanziert sich mit mehr als 60 Prozent aus den Karteneinnahmen. Heuer werden 25.000 Tickets aufgelegt. Das diesjährige Budget beträgt laut Tiefenbacher 1,4 Millionen Euro, um 80.000 Euro mehr als im Vorjahr. “Wir haben uns in den letzten zwei Jahren einen Polster erarbeitet, den wir in das diesjährige Programm einbringen.” Das Festival rechnet mit 800.000 Euro aus Ticketeinnahmen. Von den Sponsoren fließen rund 200.000 Euro zu, insgesamt 198.000 Euro fördern Stadt, Land und Bund. Der Rest lukriert sich u.a. aus Verpachtungs- und Garderobeneinnahmen.

(APA)

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