Das Holztechnikum Kuchl wird generalsaniert

Das Modell für die Generalsanierung am HTK.
Das Modell für die Generalsanierung am HTK. - © Neumayr
Das Holztechnikum Kuchl (HTK) wird um 9,8 Millionen Euro in zwei Etappen neu gebaut. Durch die Neuerungen kann der Schulbetrieb nach den neuesten pädagogischen Standards geführt werden. Das Land Salzburg finanziert gemeinsam mit dem Bund und der Holzindustrie Österreich das Projekt. Die erste Phase des Neubaus ist bereits abgeschlossen.

“Kuchl hat sich mit rund 30 holzverarbeitenden Betrieben, der Fachhochschule, Einrichtungsberaterschule, HTL, Fachschule und Landesberufsschule sowie proHolz und dem Holzcluster als überregionales Kompetenzzentrum im Bereich Holz etabliert. Die Investition in den Neubau des Holztechnikums Kuchl ist auch eine Investition in und für das Land Salzburg. Für die erste Etappe des Holzbaus haben sich in sämtlichen Gewerken Salzburger Firmen durchgesetzt. Dadurch trägt dieses Projekt auch zur Belebung der Salzburger Wirtschaft bei”, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Kuchl: Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

“Das neue Schulgebäude wird den heutigen Anforderungen eines modernen Unterrichts gerecht. Derzeit laufen die Bauarbeiten für den Schulneubau auf Hochtouren”, berichtete HTK-Geschäftsführer Hans Rechner. “Mit dem Neubau können wir unserem Ruf als ausgezeichnete Ausbildungsstätte gerecht werden. Die gesamte Holzindustrie steht hinter dem Projekt und finanziert es mit”, so HTK-Präsident Wolfgang Hutter.

Holz: Wichtiger Rohstoff in Salzburg

Das Bundesland Salzburg ist etwa zur Hälfte mit Wald bedeckt. Der Rohstoff Holz ist demnach einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Bundeslandes. Für 20.000 Salzburg stellt der Werkstoff eine direkte Einkommensquelle dar. “Holz gewinnt als Baumaterial stetig an Bedeutung, und nicht zuletzt haben auch der Klimaschutz und die Ressourcenschonung im Bauwesen ein Umdenken hervorgerufen. Gleichzeitig machen heute technische Entwicklungen sowie computergestützte Fertigungsmethoden, ein hoher Vorfertigungsgrad und kurze Errichtungszeiten den Holzbau sehr attraktiv”, berichtete Architekt Tom Lechner. “Beim Brand- und Lärmschutz wurden Verbesserungen bewirkt. Zudem ist Holz anderen Materialien in energetischer und ökologischer Hinsicht überlegen”, begründete HTK-Präsident Hutter die Wahl des Baumaterials.

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