Das ist wahre Bruderliebe

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Der Sportler schleppte seinen älteren Bruder über die Ziellienie.
Der Sportler schleppte seinen älteren Bruder über die Ziellienie. - © APA/AFP/ELIZABETH RUIZ
Eine herzergreifende Geschichte über Bruderliebe ist heute unsere „gute Nachricht des Tages“. Aus sportlicher Sicht ist das Grand Final der WM-Serie für Rio-Silbermedaillengewinner Jonathan “Jonny” Brownlee aus England wenig erfolgreich ausgegangen. Dafür hat er gemeinsam mit seinem Bruder einen unvergessliches Moment erlebt.  

Mit einem Drama um den Briten Jonathan Brownlee ist die WM-Serie der Triathleten zu Ende gegangen – aus sportlicher Sicht. Der Olympia-Zweite von Rio lag am Sonntag beim Grand Final im mexikanischen Cozumel bis 400 Meter vor dem Ziel klar in Führung und war auf dem besten Weg zum WM-Titel, als er plötzlich unter der drückenden Hitze zu taumeln begann und zusammenzubrechen drohte. Doch dann kam sein Bruder.

Alistair schleppt Bruder über die Ziellinie

Sein hinter ihm liegender Bruder Alistair fing ihn auf, schleppte ihn weiter und schubste ihn über die Ziellinie. Jonathan Brownlee wurde am Ende Zweiter vor dem zweifachen Olympiasieger Alistair Brownlee. Den Sieg sicherte sich der Südafrikaner Henri Schoeman.

Arm in Arm über die Ziellinie

Aber was ist sportlicher Erfolg, wenn man so einen Bruder hat? Jonny bedankte sich bei Alistair via Twitter. „Deine Loyalität ist unglaublich“, schreibt er.

Brownlee hat Niederlage verkraftet

Mittlerweile kann der … auch schon wieder schmunzeln. Dann am Montag postete er noch ein Video des Zwischenfalls auf Twitter und schreib dazu: „Normalerweise passiert dir das, wenn du betrunken bist, dieses Mal war’s umgekehrt.“

(APA/SALZBURG24)

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