Das sind die besten Zitate des Wahlkampfes

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Die Kandidaten sind sich im Wahlkampf nichts schuldig geblieben.
Die Kandidaten sind sich im Wahlkampf nichts schuldig geblieben. - © APA/GEORG HOCHMUTH
In diesem Wahlkampf haben sich die jeweiligen Kandidaten nichts geschenkt. Vom “populistischen Vollholler” bis zur Meinung Jesus zur Ehe für alle: Die Spitzenkandidaten haben mit ihren Aussagen für Aufregung gesorgt. Das sind die besten Zitate des Wahlkampfes zur Nationalratswahl.

“Für Kern ist der Zug abgefahren.” – Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) über seinen “Intimfeind” kurz vor dem Ende der Regierungs-Ehe Mitte Mai.

“Diese Bewegung wird in die nächste Wahl als ‘Liste Sebastian Kurz, die neue Volkspartei’ ziehen.” – Sebastian Kurz legt den Namen ÖVP beiseite.

“Ich kann eine Marmelade Marmelade oder Konfitüre oder Jam oder Fruchtmark nennen. Es bleibt immer Marmelade”. – Neuer Name, gleicher Inhalt – der frühere ÖVP-Nationalratspräsident Andreas Khol zur “neuen Volkspartei”.

Strache: “Kriege Angst vor mir selber”

“Das ist Volkspartei – nur eben offener.” – Salzburger ÖVP-Landesparteichef Wilfried Haslauer frohlockt über die Neuerungen.

“Wenn ich manchmal Dinge in den Zeitungen über mich lese, krieg ich ja Angst vor mir selber.” – FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache schaudert’s vor der Berichterstattung.

“Das wird die Mutter aller Wahlschlachten.” – Politikwissenschafter Hubert Sickinger beweist Ende Mai durchaus Hellseher-Qualitäten.

Strolz: “Auch Jesus hätte mit Ja gestimmt”

“Kronprinz ist eine Apfelsorte.” – Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hält nach wie vor nichts von einer Erbfolge.

“Die Grünen mutieren immer mehr zur Sekte.” – Efgani Dönmez stieg aus.

“Auch Jesus hätte mit Ja gestimmt.” – Es geht um die Homo-Ehe, Matthias Strolz beruft sich auf die höchste Instanz.

“In der Früh löse ich erst mal ein Sudoku.” – Kein Twitter zum Frühstück, so startet Bundespräsident Alexander Van der Bellen in den Tag.

Kern: “Der nächste populistische Vollholler”

“Bruno Kreisky, Hannes Androsch, Franz Vranitzky – die sind ja auch nicht mit dem Ruderleiberl ins Büro gegangen.” – Kern achtet darauf, dass die Anzüge passen.

“Von Ohrfeige, Massenschlägereien à la Asterix, wie es durch die Medien geht, kann keine Rede sein.” – Eine “Schubserei” unter Mitarbeitern, dies allerdings im Kanzleramt, noch einmal Kern.

“Das ist ehrlich gesagt – das ist der nächste populistische – Sie streichen das Wort, das ist feiertägliche Aussprache – der nächste populistische Vollholler.” – Kanzler Christian Kern (SPÖ) hält off records wenig von Sebastian Kurz’ (ÖVP) Plänen zur Schließung der Mittelmeerroute.

“Es braucht sie nicht. Es soll keine islamischen Kindergärten geben.” – Kurz produziert die nächsten Schlagzeilen.

Pilz: “Vielen Dank, auf Wiedersehen”

“Ich will Kanzler werden.” – Geht es nach ÖVP-Chef Sebastian Kurz, macht Christian Kern (SPÖ) seinen Job nicht mehr lange.

“Vielen Dank, auf Wiedersehen!” – Die grüne Basis hat entschieden, Peter Pilz verlor das Rennen um Listenplatz 4.

“Ich vergleiche es immer auch mit Mick Jagger – er ist ein ewig jung Gebliebener, der bis heute auf den Tourneen extrem erfolgreich ist. Ich sage mit 48 Jahren: Ich komme überhaupt erst ins politisch beste Alter.” – FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache macht den Rock-Opa.

“Frau Griss ist für mich eine Ermunterung, Sport zu machen.” – NEOS-Chef Matthias Strolz hat seine Vorturnerin gefunden.

(APA)

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