Das sind die Traumroben des Opernballs 2018

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Vor dem Opernball stellt sich auch für die Balletttänzerinnen der Staatsoper vor allem eine Frage: “Welches Kleid soll ich nur anziehen?” Um die Entscheidung ein wenig zu erleichtern, konnten die Compagnie-Mitglieder am Montagabend bei einem “Couture Salon” im Wiener Hotel Bristol aus den Kollektionen von heimischen Designern auswählen.

Zur Auswahl standen Kreationen von Claus Tyler, Laskari, Michel Mayer, Anelia Peschev und – zum ersten Mal – von Eva Poleschinski. “Ein Opernballkleid muss vor allem traditionell sein”, sagte Poleschinski der APA. Ansonsten richtet sich die Robe nach den Plänen der Trägerinnen. “Es kommt darauf an, ob ich viel tanzen möchte oder nur durch die Gänge flanieren und die Atmosphäre genießen will”, erklärte die Designerin. Für die Tänzerinnen stellte sie gleich vier ihrer Kleider zur Verfügung.

Erste Solotänzerin feiert Comeback am Opernball

Olga Esina wählte ein Kleid von Anelia Peschev. Die Erste Solotänzerin hat am Opernball am 8. Februar nach einer zehn Monaten langen Babypause ihren ersten Auftritt. Figurmäßige Auflagen während ihrer Schwangerschaft machte sich Esina nicht: “Da muss man ja darauf schauen, dass es dem Kind gut geht.” Danach gab es aber doch ein paar Extra-Trainingseinheiten, um wieder zur alten Form zu finden.

Ihre Kollegin Kiyoka Hashimoto kann ihr Kleid von Claus Tyler völlig entspannt tragen. Sie wird heuer den Ball zwar besuchen, aber – ebenfalls nach einer Babypause – nicht auftreten. “Es ist das erste Mal, dass ich zusehe”, sagte die Tänzerin.

Sekt-Cocktail als Opernballdrink

Auch die anderen Ersten Solotänzerinnen wurden für den Ball eingekleidet: Liudmila Konovalova von Eva Poleschinski, Ketevan Papava von Laskari, Nina Polakova von Claus Tyler, Irina Tsymbal ebenfalls Eva Poleschinski und Maria Yakovleva ebenfalls Laskari.

Beim “Couture Salon” konnte zudem zum ersten Mal der heurige Opernballdrink “Glücklich ist, wer vergisst” von Roberto Pavlovic von Roberto American Bar verkostet werden. Dem Motto entsprechend hat es der Sekt-Cocktail mit Bourbon in sich: Ein bis zwei davon und man vergisst die Sorgen des Alltags, erklärte Roberto.

(APA)

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