Das war die Integrationsfußball-WM 2018 in Salzburg

"Syrien Salzburg" und "Mongolei Salzburg" gewannen bei der Integrationsfußball-WM.
"Syrien Salzburg" und "Mongolei Salzburg" gewannen bei der Integrationsfußball-WM. - © FMT-Pictures/TA
Beim Österreich-Finale der Integrationsfußball-WM ist am Mittwoch in der Mozartstadt die Mannschaft “Syrien Salzburg” als Sieger hervorgegangen. Das Flüchtlingsteam, das vom Botenfahrer Sirag Alissa geleitet wurde, besiegte “Irak Innsbruck” mit 2:1, wie Erwin Himmelbauer, Präsident des Veranstaltervereins “Sport spricht alle Sprachen” informierte.

An dem Endspiel auf dem Fußballplatz des PSV Salzburg in der Alpenstraße haben die besten zwölf Herren-Nationalmannschaften aus den Bundesländerturnieren in Wien, Salzburg, Innsbruck, Linz, Graz und Baden teilgenommen. Das Spiel um Platz drei entpuppte sich als türkisches Derby, das Niederösterreich vor Wien gewonnen hat. Laut Himmelbauer haben sich 16 Mannschaften für das Finale qualifiziert, angetreten sind letztlich zwölf Teams.

“Mongolei Salzburg” gewinnt bei Damen

Bei den Damen standen die Besten schon vorher fest. Es handelt sich um das Team “Mongolei Salzburg”. Die Gesamtsieger aus rund 140 Länderteams – die Teams Syrien Salzburg und Mongolei Damen Salzburg – werden im Herbst im Rahmen eines Länderspieles des Nationalteams mit dem Casinos Austria Integrationspokal geehrt.

“Multikulturalität und Vielfältigkeit ein Gewinn”

Der Vorstandsdirektor von Casinos Austria, Dietmar Hoscher, zeigte sich in einer Aussendung überzeugt von der Wichtigkeit dieses einzigartigen Projekts. “Wir unterstützen die Integrationsfußball-WM bereits seit acht Jahren als Hauptsponsor. Die Tatsache, dass Multikulturalität und Vielfältigkeit ein Gewinn für jede Gesellschaft sind und das Zusammenleben in Österreich gut funktioniert, muss auch sichtbar gemacht werden. Sport spricht nicht nur viele Sprachen, er ist auch selbst eine universelle Sprache, die über Grenzen hinweg verbindet.”

Integrationsfußball-WM Teil der ÖFB-Familie

Integration durch Sport wäre überall ein wichtiges Thema, meinte Himmelbauer. “Dass gerade das Team Syrien gewonnen hat, freut mich besonders. Ich kenne Sirag seit Jahren und weiß, wie fleißig und bemüht er ist, um sich zu integrieren.” Himmelbauer freute sich, dass Integrationsfußball nun Teil der ÖFB-Familie wird. Er verwies auf eine dementsprechende Aussage des Leiters des ÖFB-Breitensports, Stefan Gogg, wonach der ÖFB die Casinos Austria Integrationsfußball WM ins Portfolio aufnimmt und sie im sozialen Bereich mittransportiert.

(APA)

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