Das Wichtigste zu den Kandidaten der Salzburger Bürgermeisterwahl

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Diese sechs Kandidaten wollen demnächst auf dem Bürgermeistersessel sitzen.
Diese sechs Kandidaten wollen demnächst auf dem Bürgermeistersessel sitzen. - © APA/Neumayr/S24
Am Sonntag sind alle Stadt-Salzburger aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Sechs Kandidaten stellen sich dem Rennen um das Amt des Stadtchefs, deshalb wird es vermutlich in einer zweiten Runde zu einer Stichwahl kommen. Im folgenden stellen wir euch die Kandidaten und ihre Wahlversprechen nochmals kurz vor. Mit den Themen Wohnen und Verkehr beschäftigen sie sich übrigens alle.

Sechs Kandidaten steigen in der Stadt Salzburg in den Ring und kämpfen um das höchste Amt der Stadt. Doch der neue Bürgermeister wird die Geschicke der Stadt “nur” bis zum regulären Wahltermin 2019 führen. Der Bürgermeistersessel in Salzburg war bis auf sechseinhalb Jahre in den 1990er Jahren, immer in der Hand der SPÖ.

Auinger: Stadtregionalbahn und E-Mobilität

Gemeinderat Bernhard Auinger (SPÖ) will auch, dass das so bleibt. Der 43-Jährige tritt als Nachfolger von Langzeit-Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) an und will Salzburg mit seinem Programm nicht nur zur “Nummer 1 in Österreich” machen, sondern auch zur Hauptstadt der E-Mobilität. Auinger ist außerdem für eine Erweiterung des Europarks und sagt auch nicht kategorisch Nein zur Stadtregionalbahn.

Preuner: Siegessicher mit “neuem politischen Stil”

Der langjährige Vize- und derzeit Interimsbürgermeister Harald Preuner (ÖVP) ist seit 1999 in der Salzburger Stadtpolitik. Er setzt im Wahlkampf auf seine Erfahrung, die Chancen auf den Bürgermeistersessel seien laut ihm “so gut wie noch nie”. Beim Thema Verkehr will Preuner die Zusammenarbeit von Stadt, Land und Umlandgemeinden forcieren. Das Wohnangebot in der Stadt soll mit einem Maßnahmenbündel erhöht werden und Preuner schreibt das Thema Sicherheit weiterhin groß.

Padutsch: Wohnen, Kinderbetreuung und Verkehr

Punkten will Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste/Grüne) nicht nur mit seinen 25 Jahren Erfahrung in der Stadtpolitik. Er setzt im Wahlkampf auf die Themen Wohnen, Kinderbetreuung und Verkehr. Bei der Wohnungsvergabe wird er sich für mehr Transparenz einsetzen, Kinderbetreuung soll günstiger werden kündigt er an. Außerdem führe “kein Weg an der Stadtregionalbahn vorbei”, erklärt Padutsch.

Unterkofler: Direkte Demokratie und weniger Parteienförderung

Bei der letzten Bürgermeisterwahl bekam Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS) 12,4 Prozent der Stimmen. Diesmal sollen es um einige Stimmen mehr werden. Neben den bekannten Themen Wohnen und Verkehr, setzt Unterkofler im Wahlkampf bei den Politikern selbst an: Sie möchte die Salzburger wieder mehr mitreden lassen und Amtszeiten von Politikern beschränken. So könnte eine Person nur mehr 10 Jahre lang Bürgermeister der Stadt Salzburg sein. Auch die Parteienförderung will Unterkofler kürzen.

Reindl: Mehr Sicherheit mit “Stadtwache”

Gemeinderat Andreas Reindl (FPÖ) setzt seinen Schwerpunkt beim Thema Sicherheit. Mit einer “Sicherheitswache” nach den Vorbildern in Graz und Linz will Reindl das Sicherheitsgefühl der Salzburger erhöhen und gleichzeitig Kosten sparen. Die “Stadtwache” soll die Polizei unterstützen und ihr Aufgaben wie Parkraumbewachung abnehmen. Auch Reindl tritt für mehr Transparenz bei der Wohnungsvergabe ein und fordert einen oberirdischen Ausbau der Regionalbahn.

Ferch: Konsenspolitik und Unabhängigkeit

Als Mediator will Gemeinderat Christoph Ferch (Liste Bürger für Salzburg) auftreten, wenn er zum Bürgermeister gewählt wird. Als “parteiunabhängiger Bürgermeister” könne er die gegenseitige Blockade der Parteien aufheben, erklärt Ferch. Neben Unabhängigkeit will Ferch mit seinen Vorschlägen zur Lösung des Verkehrsproblems punkten. Auch er steht einer Stadtregionalbahn positiv gegenüber, allerdings will er einen Teil der Bahn durch den Berg führen. Beim Wohnen fordert er einen Quadratmeterpreis von sechs Euro.

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