David Reiner: Salzburger Schüler dreht die Videos der Star-DJs

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Mit gerade einmal 18 Jahren hat David Reiner internationale DJs auf sich aufmerksam gemacht.
Mit gerade einmal 18 Jahren hat David Reiner internationale DJs auf sich aufmerksam gemacht. - © David Reiner
Der 18-jährige David Reiner hat mit einem steilen Einstieg in die Arbeit als Videograph bereits viel erreicht: Er arbeitete mit heimischen und internationalen DJ-Größen zusammen und kann sich zurzeit vor Aufträgen kaum retten. Im Interview gibt er uns einen Einblick in seinen Werdegang und die Arbeit als Videoproduzent.




Schon früh hat der Oberösterreicher und Schüler der HAK Neumarkt (Flachgau) das Filmen für sich entdeckt. Vom Herumprobieren mit einem Camcorder über eigene Drum-Covers auf Youtube arbeitete sich David Reiner zu Aftermovies und Musikvideos in der Electro-Szene heran. Angefangen hat alles mit einem Aftermovie zu einem Event in der Umgebung. “Die Veranstalter waren damals hellauf zufrieden mit meinem Video und ich habe gemerkt, dass ich das weitermachen möchte”, so David Reiner im Gespräch mit SALZBURG24. Der Schüler knüpfte daraufhin erste Kontakte zur DJ-Szene, dann führte eins zum anderen.

Von der heimischen in die internationale Szene

Schnell stellte der angehende Videograph fest, dass sein Kamera-Equipment seinen Ansprüchen nicht mehr genügte. Das für ein Auto angesparte Geld wurde kurzerhand für Kamera & Co. ausgegeben, Youtube-Tutorials verfeinerten die eigenen Fähigkeiten weiter. Dabei wurde dann auch der Salzburger DJ Dan Lee auf David Reiner aufmerksam. “Ich habe für ihn Videos gemacht und wir haben uns gegenseitig gepusht. Durch Dan Lee bin ich dann auch zu DJ Felice gekommen”, erklärt Reiner seinen Weg in die Szene. Wichtig im steilen Aufstieg des 18-jährigen Videographen war auch das Salzburger Electric Love Festival. Dort konnte Reiner zahlreiche Künstler anschreiben und ihnen Videoproduktionen anbieten – so ging die Tür zu internationalen Acts wie Alan Walker, Timmy Trumpet oder Wildstylez auf.

Emotionen und Energie in den Videos von David Reiner

Doch was genau zeichnet die Videos von David Reiner aus? “Ich glaube, dass sich meine Videos aufgrund der Art wie ich schneide von anderen abheben. Ich versuche immer, viel Emotionen und Energie reinzubringen. Bei mir muss nicht alles ruhig sein, da darf schon mal was verwackelt sein”, beschreibt Reiner seinen eigenen Zugang zur Arbeit. Ob selbst mit der Kamera oder bei der Nachbearbeitung am Schreibtisch, beiden Aspekten seiner Arbeit kann er viel abgewinnen: “Beim Filmen erlebt man mehr, am Schreibtisch kann man aber kreativer arbeiten und vieles ausprobieren.”

Schule und Selbstständigkeit unter einen Hut bringen

Neben all den Aufträgen und Events muss der 18-Jährige aber auch noch die Schulbank in der HAK Neumarkt drücken. “Ich habe einen Weg gefunden, alles unter einen Hut zu bringen. Die Leistungen passen, sagen wir so”, erzählt er mit einem Lachen. Dennoch wagte Reiner vergangenen Oktober den Schritt in die Selbstständigkeit. “Im Winter ist alles noch einfacher, zu dieser Zeit sind einfach weniger Festivals oder Events. Im Sommer wird es aber auf jeden Fall stressig”, so der Schüler. Reiner ist dabei nicht nur für DJs unterwegs, auch mit Solokünstlern arbeitet er und ist gelegentlich für den FC Red Bull Salzburg als Videograph tätig.

Nach der Schule ohne Umweg weiterarbeiten

Auch für dieses Jahr ist bei David Reiner schon einiges geplant. Zwei Aufträge warten im Sommer in Kroatien auf ihn, im Februar steht ein Musikvideodreh in Mallorca an. Des Weiteren möchte Reiner mit einem Team auf Tour gehen, was zurzeit allerdings wegen der Schule kaum möglich ist. Nach der Matura und einer kurzen Auszeit bei Heer oder Zivildienst will er sich dann voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren. „Wenn das mit der Selbstständigkeit gleich ganz ohne Studium funktioniert, das wäre großartig“, träumt David Reiner im Interview.

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