Das Glück war dem jungen Salzburger in Daytona nicht hold. - © Drivestyle
Die 24 Stunden von Daytona schrieben für den Salzburger Martin Ragginger schon unterschiedlichste Geschichten – Führungen, spektakuläre Aufholjadgen und Ausfälle. Diese Geschichten gingen meist gleich aus: Am Ende stand ein Ausfall, nachdem man sich in eine aussichtsreiche Position gebracht hatte. Das sechste Kapitel von Raggingers Daytona-Odyssee bietet da wenig neues. Zwischenzeitlich hat sich das FOAMETIX Burtin Racing-Teamweit nach vorne gekämpft, das Rennende verbrachten die Fahrer allerdings gemeinsam mit ihrem in der Box.
Das Rennen begann für den 23-jährigen Salzburger Ragginger positiv. „Ich habe dann den Start und die ersten drei Stints gefahren und konnte mich von Platz neun auf vier verbessern. Auch Claudio und Brian erreichten unser Ziel, mit den Spitzenteams in der Lead-Lap zu bleiben“, beschreibt Ragginger den geglückten Rennstart mit seinen Kollegen Claudio Burtin und Brian Sellers.
Dann schien es mit dem Glück vorbei zu sein. Der Kühler wurde von einem Stein getroffen und das Auto verbrachte elf Runden in der Box. Wieder auf der Strecke musste Brian Sellers einem drehenden Audi ausweichen und beschädigte die Front des Porsches – wieder 12 Runden in der Box. Als dann auch noch der Gangsensor den Dienst aufgab, wurde das Auto abgestellt. Am Sonntagmorgen wurde das Rennen nochmals aufgenommen, bis schließlich 20 Minuten vor Schluss ein defektes Getriebe das endgültige Rennende bedeutete.
„Es ist ein Jammer, wir hatten einen super Speed, haben alle gemeinsam einen super Job gemacht – doch das Glück war diesmal einfach nicht mit uns“, kommentierte Martin Ragginger den jüngsten Abschnitt seines Daytona-Abenteuers.
Einen österreichischen Sieg gab es dennoch. Der Porsche-Werkspilot Richard Lietz aus Niederösterreich fuhr einen triumphalen Sieg in der GT-Klasse nach Hause.