Dem SV Grödig kommt Länderspielpause gelegen

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Während sich das österreichische Nationalteam auf die anstehenden Länderspiele vorbereitet, arbeiten die Daheimgebliebenen hart an ihrer Fitness. Dem SV Grödig kam die Länderspielpause sehr gelegen.




„1 – 2 – 3 – Go“, hallt es Dienstagvormittag durch die Leichtathletikhalle im Sportzentrum Rif. Grödig-Co-Trainer Max Scharrer treibt seine Spieler an. Die Schweißperlen stehen Stefan Nutz und Co. beim Circle-Training im Gesicht. Nach einer kurzen Pause wechselt die erste von zwei Gruppen die Location. Es geht raus auf den Fußballplatz. Dort schlägt Cheftrainer Michi Baur eine Flanke nach der anderen. Seine Abwehrspieler müssen Bälle klären. Danach sind die Offensivspieler rund um Roman Wallner dran. Sie üben Torabschlüsse. Es ist Länderspielpause – der perfekte Zeitpunkt um an lockeren Schrauben zu drehen. In Fall des SV Grödig sind es die Treffer. Null Tore in den letzten drei Spielen tun dem Tabellenachten weh.

Viele Ausfälle beim SV Grödig

„Die Länderspielpause kommt schon gelegen. Auch weil es den Angeschlagenen Zeit gibt, in den Rhythmus zurückzufinden“, sagt Michael Baur, der aufgrund von Verletzungen nur einen Bruchteil seines Kaders zur Verfügung hat. Zu den beiden Nationalspielern Christoph Martschinko (U21) und Emmanuel Sunday (Nigeria) kommt eine lange Verletzten-Liste. Die Spanier Tomi und Cabrera sind bereits auf dem Weg der Besserung. Aber Robert Völkl und Yordy Reyna fallen jeweils mit Zahnproblemen aus. Dazu kommen noch die Langzeitverletzten Bernd Gschweidl, Lukas Schubert und Fabio Strauss „Aber bei denen die da sind legen wir das Augenmerk auf den körperlichen Bereich, das Offensiv- und Defensivverhalten. Wir wollen kompakter werden“, erklärt der Tiroler seinen Trainingsplan der ersten Woche.

Testspiel vs. Innsbruck

Bevor er der Mannschaft am Wochenende zwei freie Tage gönnt, legen die Grödiger am Freitag ein Testspiel gegen Erstligisten Wacker Innsbruck ein. Dann geht’s schon wieder los, mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Tabellenführer WAC. „Dann kommt Red Bull und der ÖFB-Cup. Sind doch tolle Aufgaben“, stimmen Baur und Scharrer überein. Den Beiden sieht man an, dass sie am liebsten selbst auflaufen würden. „Ich habe noch immer so viel Spaß am Fußball, wie mit 15 Jahren“, sagt der Ex-Teamspieler.

Stankovic mit Potential für A-Team

Schon in naher Zukunft wird das Trainerteam in den Länderspielpausen auch auf Einser-Goalie Cican Stankovic verzichten müssen. An einer baldigen Einberufung ins österreichische A-Nationalteam zweifelt kaum noch jemand. Da ist sich auch sein Trainer sicher: „Cican hat sicher das nötige Talent, muss aber auch noch viel lernen und als Persönlichkeit reifen.“ Bis Saisonende hat er den U21-Tormann noch in Grödig, bevor er zu Red Bull Salzburg wechselt.

Neun Bullen im internationalen Einsatz

Auch bei Stankovics künftigem Verein fallen in diesen Tagen etliche Spieler aus. Aber nicht aufgrund von Verletzungen. Red Bull Salzburg stellt insgesamt neun Nationalspieler. Leitgeb, Ilsanker, Sabitzer, Lazaro und Hinteregger sind für das ÖFB-Team im Einsatz. Hinzu kommen Kevin Kampl (Slowenien), Naby Keita (Guinea), Peter Ankersen (Dänemark) und die beiden Deutschen Benno Schmitz und Fabian Bredlow (jeweils U-20). Goalie Peter Gulacsi kuriert eine Muttermal-OP aus und sagte dem ungarischen Team ab. Während der letzten Länderspielpause hatte Trainer Adi Hütter gerade mal fünf fitte Stammspieler im Training. In solchen Situationen ist Kreativität gefordert.

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