Abtreibung: 34 Festnahmen bei Demos in der Stadt Salzburg

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Abtreibung: 34 Festnahmen bei Demos in der Stadt Salzburg
34 Demonstranten sind am Donnerstagnachmittag laut Polizei in der Salzburger Altstadt während zwei behördlich angemeldeten Kundgebungen von Abtreibungsgegnern und Pro-Choice-Aktivisten von Polizisten festgenommen worden.

Laut Polizeisprecherin Eva Wenzl wurde der Gebetsmarsch “1.000 Kreuze für das Leben” durch Sitzblockaden von Gegendemonstranten gestört. Verletzt wurde niemand.

34 Festnahmen auf Demo

Insgesamt wurden 34 Personen festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Salzburg überstellt. Zwei Demonstranten erlitten leichte Abschürfungen im Zuge ihrer Festnahme. Zwei Festgenommene setzten einen aktiven Widerstand gegen die einschreitenden Beamten. Ein Demonstrant setzte im Zuge seiner Festnahme einen tätlichen Angriff gegen die Beamten.  Nach den erfolgten Festnahmen kam es nur mehr zu geringen Störungen im Bereich des Makartplatzes und der Staatsbrücke, so die Polizei.

Kein Wasser für Verhaftete?

Die Angehaltenen wurden laut Polizeibericht aufgrund der heißen Temperaturen seitens der Polizei mit Getränken versorgt. Dies wird von einer verhafteten Demonstrantin jedoch scharf kritisiert. Sie berichtet gegenüber Salzburg24.at von den Zuständen in Haft: “Niemand hat uns mit Wasser versorgt. Ich habe die Polizei mehrmals darum gebeten und es hieß nur ‘Ja kauf dir halt etwas. ‘ Aber nur rausgelassen haben sie mich nicht!”, so die Demonstrantin.

(S24.at/APA)

 

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