26. Juni 2012 13:06; Akt.: 26.06.2012 13:06

Der große SALZBURG24 RLW-Check: SV Austria Salzburg

Der Trainingsauftakt der Violetten ging am Montag über die Bühne. Der Trainingsauftakt der Violetten ging am Montag über die Bühne. - © FMT-Pictures W. F.
SALZBURG24 wirft ein Auge auf alle acht Salzburger Mannschaften in der Regionalliga West. Erfahrt alles über die Zu- und Abgänge, Saisonziele und Stärken eurer Lieblingsmannschaft. Diesmal im Check: SV Austria Salzburg.  

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Die Regionalliga-Saison 2011/2012 ist für die Austria Salzburg nicht nach Wunsch verlaufen. Eine Verletzungsserie in den Reihen des Violetten Kaders und Wechsel auf der Trainerbank schlugen sich auch in der sportlichen Bilanz nieder. Ein achter Platz in der Tabelle und 54 Gegentreffer in 30 Spielen lassen genug Raum für Verbesserungen. Nach dem Trainingsauftakt am Montag haben wir SV Austria Salzburg als erstes Team im Check. Nicht verpassen: Nächster Verein im Check wird der TSV St. Johann am Donnerstag.

 

Verein: SV Austria Salzburg

 

Zugänge:

Stefan Ebner, Rene Zia, Leonhard Ettlmayr, Michael Perlak, Simon Sommer, Raimund Friedl, Patrick Mayer (alle USK Anif)

Benjamin Taferner (SV Wals-Grünau)

Matthias Öttl (RB Juniors)

Christoph Hübl (TSV Neumarkt)

Misel Danicic (SV Ried)

Lukas Mitterhofer (SV Ried / zuletzt verliehen an SV Mauerkirchen)

 

Abgänge:

Stefan Federer, Georg Seidl, Andreas Oberauer, Lukas Georg Wührer (alle SV Seekirchen)

Martin Eisl (RB Juniors)

Miroslav Milosevic, Christian Paulsen (Unbekannt)

Alexander Schriebl, Stefan Huber (USK Anif)

 

Trainer:

Thomas Hofer

 

Kader: 

Vor allem im Mittelfeld herrscht bei den Violetten große Konkurrenz. Ob Tormaschine Vujic zusammen mit Neuzugang Hübl auflaufen wird ist noch ungewiss und kommt auf das jeweilige Spielsystem an. „Der Kader lässt einiges zu“, meinte Austrias Sportlicher Leiter Gerhard Stöger im Gespräch mit SALZBURG24 und weist auf eine Mehrfachbesetzung sämtlicher Positionen hin. „Der Trainer hat die Qual der Wahl.“ Wer nach dem Abgang von Eisl das violette Tor bewachen wird ist ebenfalls noch offen. Neben Anif-Neuzugang Stefan Ebner (für den die Erfahrung spricht) und dem jungen Lukas Mitterhofer wird es noch einen dritten Kandidaten geben. Die Nummer Eins aus diesen Drei wird sich dann erst ergeben. In der Abwehr werde man kompakter aufgestellt sein und auch durch ein stärkeres Mittelfeld entlastet werden, kündigte Stöger an. Mit einem Torverhältnis von 54:54 ist nicht viel zu gewinnen. „Das muss sich ganz klar ins Plus wandeln“, so Stöger weiter. Wir erwarten, dass sich die vielen jungen Talente im Kader sich durch die große interne Konkurrenz in jedem Training neu beweisen müssen, was bestimmt einen positiven Einfluss auf die Spielstärke haben wird.

 

Platzierung 2011/12: 

8. Platz

 

Stadion:

MyPhone Austria Stadion – Salzburg/Maxglan für 1.600 Zuschauer.

Eichetstraße 29-31, 5020 Salzburg

 

Homepage:

http://www.austria-salzburg.at

 

Ziele für 2012/13:

Erklärtes Ziel der Austria Salzburg sind die Top Fünf der Regionalliga. Als stärkste Konkurrenten sieht Stöger erwartungsgemäß den überlegenen Meister Wattens, das stark aufgestellte Red Bull Farmteam (wie auch immer es schlussendlich heißen wird), Dornbirn und den Bregenz SC. Probleme mit der Integration der zahlreichen Neuzugänge erwartet man sich bei der Austria nicht – immerhin kennt sich der ganze Block von Anif-Alt, für Coach Tom Hofer sind die Spieler auch keine Fremden. Sollte es für die Violetten gut laufen und der Aufstieg in die Erste Liga ein Thema werden, hätte der Verein wirtschaftliche und infrastrukturelle Hausaufgaben zu erledigen. „Wir wollen Pressing durch sportliche Leistungen machen“, verriet Gerhard Stöger.

 

S24-Prognose:

Die SALZBURG24-Sportredaktion zählt die Violetten zu den Top-3 Teams in der kommenden Regionalliga-Saison. Wenn die Neuen im Team gleich von Beginn an in die Mannschaft integrieren können und die gewohnten Leistungsschwankungen ausbleiben, sollte die Austria im Titelrennen mitreden können. Punkteabzüge durch Strafverifizierungen aufgrund randalierender „Fans“ sollten allerdings zu 100% vermieden werden. Die wohl fanstärkste Mannschaft der Westliga sollte stattdessen darauf bauen können, durch die bedingungslose Unterstützung ihrer treuen Anhänger jedes Auswärtsspiel in ein Heimspiel verwandeln zu können. Wir prognostizieren bis zum Schluss einen brisanten Dreikampf an der Spitze mit Meister Wattens und dem Red Bull Farmteam.

(Die SALZBURG24 Sportredaktion / ok, fga)



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