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18. Oktober 2012 18:20; Akt.: 18.10.2012 18:21

Smart Grids: Der intelligenteste Trafo steht in Köstendorf

Der Trafo soll ab März 2013 in Betrieb genommen werden. Der Trafo soll ab März 2013 in Betrieb genommen werden. - © Wildbild
Den ersten regelbaren Trafo im Land Salzburg erhält am Donnerstag die Smart-Grids-Modellgemeinde Köstendorf (Flachgau).

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Der Trafo ist ein wesentlicher Baustein für die intelligente Vernetzung der Flachgauer Gemeinde. Das vom Land Salzburg geförderte Pilotprojekt ist ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft. Mit dabei bei der Anlieferung des Trafos waren heute Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer, Energiereferent Landesrat Sepp Eisl, Köstendorfs Bürgermeister Wolfgang Wagner, Salzburg-AG-Vorstandssprecher August Hirschbichler und Netze-Chef Michael Strebl.

Trafo ab März 2013 in Betrieb

In Köstendorf laufen die Vorbereitungen für den Echtbetrieb ab März 2013 auf Hochtouren: Dann wird in einem Ortsteil der Gemeinde erprobt, wie Smart Grids dazu beitragen können, eine Vielzahl dezentraler Energie-Einspeiser und Elektorautos in einem Niederspannungsnetz zu integrieren, berichtet das Land Salzburg in einer Presseaussendung. Bereits 30 von 40 geplanten Fotovoltaikanlagen sind installiert, vier von 37 Elektroautos auf Köstendorfs Straßen unterwegs.

50 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie

Forschung und Entwicklung machen das Land Salzburg fit für die Zukunft. Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer berichtete: “Das Modellprojekt in Köstendorf ist ein Schwerpunkt des wirtschaftspolitischen Programms ‘Salzburg. Standort Zukunft’. Bis zu diesem Zeitpunkt will Salzburg rund 50 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie lukrieren. Die Errichtung der Fotovoltaikanlagen in Köstendorf wird vom Land Salzburg mit 320.000 Euro aus dem Wirtschafts-, Energie- und Gemeinderessort unterstützt. Neue Technologien werden in der Modellregion nicht nur erforscht, sondern auf ihren tatsächlichen Nutzen für die gesamte Bevölkerung hin getestet. Smart Grids stellen so greifbare Lösungen dar und schaffen zusätzlich wichtige Arbeitsplätze für die gesamte Region. Das ist ein wichtiger Impuls für den Wirtschafts- und Technologiestandort Salzburg.”

Beispielgebend für andere Gemeinden und Regionen

“Köstendorf will die Energiewende mitgestalten, und jeder will Teil dieses Projektes sein”, so Köstendorfs Bürgermeister Wagner, der die Bürgerinnen und Bürger einlädt, sich aktuelle Informationen über den Projektstand zu holen. “40 Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 180 Kilowatt-Peak werden neu errichtet, zwei bestehende Anlagen mit insgesamt 20 kWpeak befinden sich bereits im Projektgebiet. Darüber hinaus werden 37 Elektroautos in diesem Gebiet über Home-Ladestationen von ElectroDrive Salzburg betrieben und ein Jahr lang genutzt.”

Die umweltfreundliche Gemeinde trage nicht nur mit diesem Projekt dazu bei, die Klimaziele zu erreichen: “Wir sind auch dabei, mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung zu erarbeiten. Wir sehen uns als Zukunftswerkstatt Köstendorf”, betonte Wagner.



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