Der Nationalpark Hohe Tauern kommt in die Stadt Salzburg

Schüler lernen über den Nationalpark Hohe Tauern.
Schüler lernen über den Nationalpark Hohe Tauern. - © LMZ Salzburg/Neumayr
Einen Besuch in der Stadt Salzburg steht derzeit für den Nationalpark Hohe Tauern auf dem Programm. Damit sollen Schüler – und damit die Entscheidungsträger von morgen – für das Thema Natur- und Umweltschutz sensibilisiert werden.

Der Nationalpark Hohe Tauern ist wie schon die Jahre zuvor wieder Gast bei den Schulen der Stadt Salzburg und des Umlandes, aufgrund des großen Andranges heuer an zwei statt an einem Tag. Der Nationalpark kommt in die Stadt – am Mittwoch und Donnerstag im Hellbrunner Schlosspark.

Mehr als 1.000 Schüler treffen in der Stadt auf den Nationalpark

Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler sowie Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban und sein Team der Nationalparkverwaltung Mittersill können an die 1.000 Schülerinnen und Schüler der Landeshauptstadt und der Umlandgemeinden aus insgesamt 46 Schulklassen an den beiden Vormittagen begrüßen.

Die Schülerinnen und Schüler können im Stationenbetrieb ihr Wissen über Natur und Nationalpark erweitern und spielerisch unter Beweis stellen. Bei den Wissensstationen zu Wildtieren oder Klima oder bei den Spiel- und Bewegungsstationen wie Hexenküche und Hexentanz in der Nationalpark-Umweltbildung geht es stets um die Kombination von Naturwissen und Naturerlebnis. Es sei nachgewiesen, dass diese Art der Naturvermittlung nicht nur nachhaltiges Wissen, sondern auch Handlungsbewusstsein bewirkt, heißt es vom Land Salzburg in einer Aussendung.

Nationalpark arbeitet intensiv mit Schulen

Auch heuer wird es nicht bei der Schulveranstaltung “Nationalpark kommt in die Stadt” in Hellbrunn bleiben. Schon für Ende Juni sind für zwei weitere Tage Partnerschulfeste in Niedernsill mit 70 Schulklassen und 1.250 Schülerinnen und Schülern aus der Nationalparkregion fertig geplant. Über das ganze Schuljahr hinweg besuchen die Ranger der Nationalparkverwaltung die Pflichtschulen im ganzen Land bei den Trinkwassertagen, der Wasserschule oder der Klimaschule. Vor allem im Mai und Juni sowie September und Oktober sind auch viele Schulklassen aus ganz Österreich zu Gast im Nationalpark Hohe Tauern.

“Im Jahr 2016 hat die Nationalparkverwaltung 22.000 Schülerinnen und Schüler betreut. Das ist eine beachtenswerte Anzahl, wenn man bedenkt, dass die Teilungszahl mit 15 pro Nationalpark-Ranger ein sehr strenges Qualitätskriterium darstellt”, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (Grüne).

“Die Salzburger Kinder und Jugendlichen, egal ob aus der Nationalparkregion selber oder aus der Stadt oder dem Land Salzburg, sind es, die in wenigen Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik die Zukunft des Nationalparks mit entscheiden werden. Deswegen ist es wichtig, über dieses Salzburger Naturschutzjuwel Bescheid zu wissen, um es wertschätzen und schützen zu können”, so Rössler. “Jede noch so kleine Aktivität der Nationalparkverwaltung in der Umweltbildung ist eine gute Investition in die Zukunft des Naturschutzes und letztlich der Lebensqualität im Land Salzburg.”

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