Der “Pistaccino” erobert von Salzburg aus die Welt

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Von Salzburg aus soll der Jahrhunderte alte „Pistaccino“ in die Welt hinaus getragen werden.
Von Salzburg aus soll der Jahrhunderte alte „Pistaccino“ in die Welt hinaus getragen werden. - © Pistaccino/Facebook
Ein uraltes Getränk wollen die beiden Salzburger Max Genboeck und Werner Purkhart wiederbeleben: Den “Pistaccino“. Die Kaffeealternative aus Pistazien punktet durch äußerst gesunde Eigenschaften und bietet breite Anwendungsmöglichkeiten in der Gastronomie.




“Der ‘Pistaccino’ ist ein Jahrhunderte altes Getränk aus der Türkei, kennt man aber heute nicht einmal mehr in Istanbul”, gibt Max Genboeck im Gespräch mit SALZBURG24 bei einem Vorführ-Event am Dienstag an. Das aromatische Getränk ist dabei koffeinfrei und verfügt über andere, äußerst positive Eigenschaften: “Der Pistazie werden im Allgemeinen dem Metabolismus fördernde Eigenschaften zugesprochen. Unser Pistaccino hilft darüber hinaus beim Abnehmen und wirkt entzündungshemmend”, so Genboeck.

“Pistaccino”: Koffeinfreie Kaffeealternative

Anders als die klassischen Pistazien, die wir als Snack kennen, wird der “Pistaccino” aus Wildpistazien, die in den Bergen Süd-Ost-Anatoliens wachsen, hergestellt. Die etwas kleineren Wildfrüchte werden dabei zur Gänze geröstet und zu einer Melasse verarbeitet. Diese wiederum wird dann in einer kleinen Kupferkanne mit Milch aufgekocht und serviert. Dabei sind auch vegane Varianten möglich, wobei Fett als Geschmacksträger für das Getränk wichtig ist.

Gastronomen sollen Produkt weiterverarbeiten

Von Salzburg aus wollen Genboeck und Purkhart den “Pistaccino” nun in die Welt bringen. Da sie sich auf den Vertrieb konzentrieren und selbst vorerst keine Filialen eröffnen, laden sie kreative Gastronomen ein, das Produkt zu verarbeiten. “Das Café Tomaselli beispielsweise hat daraus bereits wunderbare Schoko-Konfekte gemacht”, freut sich Max Genboeck. Weitere Gastronomiebetriebe haben bereits ihr Interesse bekundet.

Viel Potential im “Pistaccino”

Im “Pistaccino” steckt also noch jede Menge Potential. Wie es weitergeht, wissen die beiden Salzburger selbst noch nicht genau, Vergleiche zu anderen Märkten sind nämlich nicht möglich: “Der Landwirt, von dem wir die Wildpistazien beziehen, stellt bereits 95 Prozent der jährlichen Produktion von 2.000 Tonnen her. Der Rest sind Familienbetriebe”, weiß Genboeck. Da es rund 75 Jahre dauert, bis die Pflanze Früchte trägt, wurde die Wildpistazie bislang noch nicht gezüchtet. Die Salzburger sind also auf Wildfrüchte angewiesen.

Von Salzburg aus in die Welt

Nach der Präsentation des Getränks am Dienstag wollen Genboeck und Purkhart den “Pistaccino” in Salzburg testen. “Wir haben bereits weitere Shows in Wien und Klagenfurt geplant, außerdem haben wir Anfragen aus Manhatten und Istanbul erhalten. Dann wollen wir noch weiter nach Moskau und Saigon. Wenn der “Pistaccino” hier in Salzburg erst einmal funktioniert, warum nicht auch im Rest der Welt?”, so Werner Purkhart.

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