Der Sommer ruft: Mit dem Fahrrad das Salzburger Land genießen

Akt.:
Das Salzburger Land hat einiges zu bieten.
Das Salzburger Land hat einiges zu bieten. - © Flickr
Sommer, Sonne, Sonnenschein – das Wetter im Salzburger Land zeigt sich derzeit von seiner besten Seite. Da bekommt man Lust auf Urlaub und Ausflüge. Weit muss man dafür nicht fahren, denn das Salzburger Land hat einiges zu bieten.

Immer mehr Österreicher verbringen ihren Sommerurlaub im Inland. Die heuer längeren und wärmeren Sommer reizen zahlreiche Einheimische und Urlauber aus dem Ausland, ihre Ferien in Österreich zu verbringen – ob in den Bergen oder an einem der glasklaren Seen. Das Salzburger Land bietet nicht nur Wanderern wunderschöne Routen, sondern verfügt auch über viele gut ausgebaute Fahrradwege. Immerhin radeln auch 90 Prozent der Österreicher am liebsten im eigenen Land.

Wenn die Fahrräder mitreisen – Transportmöglichkeiten

Damit der Ausflug stressfrei abläuft, lohnt es sich, die Fahrräder auf das Auto zu schnallen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche Art Träger infrage kommt – ob Kupplungs-, Dach- oder Heckträger –, unterscheidet sich je nach individuellem Bedarf und Anspruch. Während ein Heckträger beispielsweise in der Anschaffung günstig ist, sorgt er im Gegenzug für einen höheren Stromverbrauch; zudem lässt sich die Heckklappe nicht mehr benutzen. Für Dachträger hingegen benötigen Urlauber nicht nur viel Kraft zum Hochhieven der Räder, sondern müssen auch laute Windgeräusche und einen höheren Spritverbrauch in Kauf nehmen. Für Familien, die öfter mit ihren Rädern verreisen, ist ein Kupplungsträger auf Dauer die praktikabelste und kostengünstigste Lösung. Auf dem Fahrradträger finden nicht nur bis zu vier Räder Platz, die dort windgeschützt sind, der Spritverbrauch ist nur geringfügig höher und auch die Montage schnell erledigt. Für zwei bis drei Fahrräder eignet sich ein Träger für die Heckplatte; ein einzelnes Rad kann auch mittels Dachmontage mit dem Auto transportiert werden. Passende Anhängerkupplungen, Fahrradträger und anderes Zubehör findet man mittlerweile auch online, sodass man die Utensilien vor dem Ausflug bequem nach Hause liefern lassen kann. Damit der Ausflug auch unfallfrei verläuft, sollte man bei der Verwendung des Fahrradträgers folgendes beachten:

  • Kompatibilität mit Fahrzeug: Vor der Anschaffung des Fahrradträgers sollte man sich zunächst Informationen über den Fahrzeugtyp einholen, welche man beim Hersteller erfragen kann. Auch das Fahrrad und der Fahrradhalter sollten übereinstimmen – der Träger wird auf die Dicke des Rahmens der der Reifen des Rads abgestimmt.
  • Montage: Für die Montage des Fahrradträgers muss an der Anhängerkupplung unbedingt eine Kupplung vorhanden sein.
  • Sicherheit geht vor: Damit man sicher unterwegs ist, sollte die Last auf dem Dachträger gleichmäßig verteilt sein. Weiterhin sollten die Räder Nummernschild und Leuchten nicht verdecken. Je nach Fahrzeug-Modell liegt die maximale Dachlast zwischen 35 und 100 Kilogramm. Wichtig ist, dass das Gewicht des Trägers miteingerechnet und die maximale Dachlast nicht überschritten wird. Bereits nach kurzer Fahrzeit ist es wichtig, eine Pause einzulegen und alle Verbindungen zwischen Dach, Träger und Ladung auf festen Sitz zu überprüfen.

Fahrradtouren durch Österreich – für Familien und Radprofis

Spätestens, wenn man sich für einen Fahrradträger entschieden hat und die Ausrüstung komplett ist, steht die Entscheidung für eine schöne Route an, die dem eigenen Fitnesslevel gerecht wird.

  • Tagesausflug zum Untersberg: Für einen Tagesausflug lohnt sich die klassische Tour um den Untersberg. In circa 4,5 Stunden hat man die 52,5 Kilometerstrecke gemeistert. Die Strecke ist familienfreundlich und der Schwierigkeitsgrad mittel. Die Tour beginnt im Luitpoldpark in Berchtesgarden. Bereits hier kann man schon die Aussicht auf den Berg genießen, die die Fahrradfahrer die gesamte Tour über begleiten wird. Die beliebten Radlergasthöfe “Mostwastl” und “Plegerbrücke” eignen sich perfekt als Raststätten im Ortsteil Eichet.
  • Entlang der Mur: Der Murradweg bietet sich perfekt für all jene an, die die Vielfalt der österreichischen Landschaft genauer kennen lernen möchten: Die Routen führen entlang des Nationalparks Hohe Tauern mit seinen imposanten Bergketten und azurblauen Seen bis hin zu den romantischen Weinbergen, heißen Quellen und Obstplantagen im Südosten der Steiermark – und natürlich durch das Salzburger Land. Einzelne Streckenabschnitte des Radweges eignen sich ideal für Tagesausflüge. Fortgeschrittene Radfahrer freuen sich derweil über die insgesamt 456 Kilometer lange Radtour auf dem Murradweg mit einer reinen Fahrzeit von circa 36 Stunden – insgesamt sind ist man so etwa acht Tage unterwegs. Startpunkt sind die Hohen Tauern, Ziel das kroatische Dorf Legrad.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Rainerstraße: Mann bei Arbeits... +++ - 15. Salzburger Verkehrstage: M... +++ - Autofahrer, aufgepasst! Vorsic... +++ - Großgmain: Passant findet tote... +++ - Nationalratswahl: So vergaben ... +++ - „Kleine Reisewelle“ rollt auf ... +++ - Rekrut erschossen: Schwager de... +++ - Lehen: Radler streckt Mann mit... +++ - NR-Wahl: Wahlbeteiligung stark... +++ - NR-Wahl: Briefwahlstimmen sind... +++ - Bürmoos: Lokalbahngarnitur erf... +++ - Swap-Causa: Kein ständiger Unt... +++ - Neue Vorzeichen für Salzburger... +++ - Kaprun: 16-Jähriger nach Arbei... +++ - Wählerstromanalyse zur Nationa... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen