In einer gemeinsamen Aktion kontrollierten Polizeibeamte aus Salzburg und Bayern insgesamt 17 Reisebusse. - © Bilderbox
Insgesamt wurden 17 Reisebusse bei Traunstein in Bayern an einem eigens eingerichteten Checkpoint an der Autobahn zur Seite gewunken und samt Insassen von Beamten beider Länder kontrolliert.
Bei einem Reisebus und einem Anhänger wurden so gravierende Mängel festgestellt, dass die Weiterfahrt unterbunden werden musste. Achse, Bremse und Reifen hätten sich laut Auskunft eines Sprechers der bayerischen Polizei in einem desolaten Zustand befunden. Die Insassen mussten die Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen. Bei einem weiteren Bus konnten die technischen Mängel an Ort und Stelle soweit behoben werden, dass der Bus weiterfahren durfte. Darüber hinaus wurde beim Auslesen der Fahrtenschreiber auch mehrfach Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.
Doch nicht nur die Busse, auch die Fahrgäste wurden genau unter die Lupe genommen: Dabei stellte sich heraus, dass sich zwei Fahrgäste illegal im Land befanden. Gegen zwei weitere Insassen dürfte in Deutschland ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung laufen: An der Aktion beteiligte Zollbeamte haben von den beiden sogleich Steuerschulden in Höhe von 2.786 Euro einbehalten.
Die bayerische und Salzburger Polizei gaben an, die grenzüberschreitende Aktion bald wiederholen zu wollen. (APA)