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Die Bärte sprießen wieder

Mickey Elick als Dornbirner Torschütze gegen Zell am See – das wird es heute nicht geben: Der Kapitän muss Trainer Lenny Eriksson vertreten. Mickey Elick als Dornbirner Torschütze gegen Zell am See – das wird es heute nicht geben: Der Kapitän muss Trainer Lenny Eriksson vertreten. - © DS
von VN/Heimo Kofler - Play-off-Start in der Eishockey-Nationalliga mit brisanten Duellen für die Ländle-Klubs.

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Es ist wieder Zeit, die Bärte sprießen zu lassen. Und zwar für möglichst lange. Im Play-off kennen die Eishockeycracks nur einen Wunsch: das letzte Spiel der Saison zu gewinnen. Was gleichbedeutend mit dem Gewinn des Meistertitels ist. Die erste Station auf dem Weg zum Championat startet heute mit dem Viertelfinale. Für den EC hagn_leone Dornbirn steht das Duell mit Zell am See unter einem besonderem Aspekt: Trainer Lenny Eriksson steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung, Mickey Elick und Wolfgang Hagen übernehmen das Kommando auf der Bank. „Das ist eine neue Herausforderung für mich“, sagt Elick. „Ich kann den Jungs momentan auf dem Eis wegen meiner Verletzung leider nicht helfen. Also muss ich meine Rolle als Kapitän auf der Bank wahrnehmen.“ Kotrainer Wolfgang Hagen gibt zu: „Ich bin nervös. Aber ich glaube, die Mannschaft weiß, wohin wir wollen.“ Gegner Zell? Mag die kämpferischen Momente, ist im Kontern gefährlich, spielt stark in der Überzahl. „Aber wir sind die Besten im Penaltykilling“, hält Elick dagegen.

Es reicht ein 1:0

Eine harte Nuss wartet auf die FBI VEU Feldkirch mit Dunaujvaros. Spielertrainer Michael Lampert hat sein Team mit Videostudium auf die Ungarn vorbereitet: „Wichtig ist, wie wir auftreten“, will er dem Gegner nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. „Beide Spiele gegeneinander waren offen – in dem Duell wird es auf die Defensivleistung ankommen. Da muss man auch mit 1:0 gewinnen können.“

Ein Mutmacher

Dass der EHC Palaoro Lusten­au sich die VEU zum Vorbild nimmt, passiert nicht oft. Vor dem Play-off-Auftakt gegen den HC Innsbruck sind die Feldkircher aber ein anschauliches Beispiel: „Feldkirch hat gezeigt, dass man auch in Innsbruck gewinnen kann“, nimmt sich Gary Prior den 1:0-Erfolg als Mutmacher. Seit zwei Jahren läuft der EHC gegen die Haie einem Sieg hinterher, vier Niederlagen stehen in dieser Saison zu Buche, nur drei Tore auf der Habenseite – wie will man das Blatt wenden? Prior: „Im Detail will ich das nicht breitreden – aber ich hoffe, wir finden einen Weg.

Stichwort

Der Modus im Play-off Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine „Sudden Victory Overtime“ von zehn Minuten mit vier Feldspielern. Danach Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Sollte in einem Viertel-, Halbfinal- oder Finalspiel, in dem eine Mannschaft den Aufstieg bzw. den Gewinn der Meisterschaft schaffen kann, nach der regulären Spielzeit der Spielstand unentschieden sein, so erfolgt eine weitere 20-minütige „Sudden Victory Overtime“ bis zum entscheidenden Tor. Sollte der Spielstand danach weiterhin unentschieden sein, so erfolgen weitere 20-minütige „Sudden Victory Overtime“ bis zur Entscheidung.



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