Die besten Tipps gegen lästige Ameisen

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Nützlich in der Natur, aber lästig im Haus.
Nützlich in der Natur, aber lästig im Haus. - © FREDERIC J. BROWN / AFP /Archiv
In der Natur mögen sie zwar recht nützlich sein, doch wenn das große Krabbeln auf der Terrasse oder gar in der Wohnung stattfindet, hört sich der Spaß recht schnell auf. Die Rede ist von Ameisen. Um diese zu vertreiben, braucht es aber nicht unbedingt die Chemiekeule. Wir haben die besten Anti-Ameisen-Tipps für euch.

Grundsätzlich gelten Ameisen als nützliche Arbeiter. Sie bearbeiten nicht nur die oberste Erdschicht, sondern helfen auch beim Abbau von toten Tieren und verbreiten Pflanzensamen. Die kleinen Krabbler können aber auch Schäden anrichten. Sie verunreinigen Lebensmittel und hegen eine symbiotische Beziehung mit Blattläusen – lästig sind sie obendrein.

Rasch abwaschen

Aber warum kommen Ameisen überhaupt in die Wohnung? Entweder treibt sie die Nahrungssuche oder der Nestbautrieb in neue Gefilde. Nicht selten nisten sich Ameisen in (nicht abgewaschenem) Kochgeschirr oder Blumentöpfen ein. Deshalb gilt gerade im Sommer: Essensreste entfernen und Geschirr rasch abwaschen. Haben sich die Krabbler bereits angesiedelt, hilft nur eines: Den ganzen Staat samt Topf oder Geschirr einfach ins Freie setzen.

Einzelne Ameisen entfernen

Wird ein Tier gesichtet, sollte dies bereits umgehend entfernt werden, denn diese könnten als sogenannte Späher unterwegs sein und ihre Artgenossen nachholen.

Duftspuren stören

Damit sie nicht wieder zurückfinden, muss man ihren Geruchssinn stören, denn Ameisen orientieren sich über Duftsignale. Eine gründliche „Straßenreinigung“ steht also an: Die Wege, die Ameisen entlanglaufen, regelmäßig mit einem milden Putzmittel wischen. Stark duftende Kräuter wie Lavendel, Thymian oder Kerbel bringen die Tiere ebenso nachhaltig durcheinander. Bewährt haben sich aber auch Chili, Zimt und Essig.

Mauerrisse kitten

Kalk soll ebenfalls gegen die kleinen Krabbler helfen. Ein dicker Kreidestrich genügt und die Tierchen bleiben fern. Zusätzlich sollten alle Ritzen und Spalten in den Mauern verschlossen werden.

Ameisen umsiedeln

Hat sich auf der Terrasse bereits eine Kolonie angesiedelt, kann man versuchen diese umzusiedeln. Einfach einen Blumentopf mit Holzwolle füllen und umgedreht neben die Ameisenstraße stellen. Sind die Tiere samt Puppen und Königin in das neue Heim umgezogen, den Topf mit einer Schaufel an einen neuen – nicht störenden – Platz bringen. Die Entfernung sollte aber mindestens 30 Meter betragen.

Hilft das alles nichts, kann man noch Kieselgur auf Ameisenstraßen und in Ritzen streuen. Das Algenpulver trocknet die Ameisen aus.

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