Die Blechlawine rollt: Lange Verzögerungen auf Salzburgs Straßen

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Der Samstag gilt in der Urlaubszeit als beliebter Reisetag - so auch heute. (Symbolbild)
Der Samstag gilt in der Urlaubszeit als beliebter Reisetag - so auch heute. (Symbolbild) - © Neumayr/Archiv
Massiven Stau brachte der Samstag als beliebter Reisetag mit sich. So musste man um die Mittagszeit beim Grenzübergang am Walserberg rund 90 Minuten Wartezeit einrechnen. Auch auf der A10 in Fahrtrichtung Süden waren Verzögerungen vorprogrammiert.

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Grenzkontrollen und Blockabfertigungen

Die nicht allzu heißen Temperaturen machten es den Autofahrern zumindest an den Grenzen etwas leichter: Wartete man schon schließlich um die Mittagszeit bei der Ausreise aus Österreich am Grenzübertritt Walserberg in Salzburg (A1) lange 90 Minuten. Wollte man nach Österreich zurück, musste man 90 Minuten vor der österreichisch-ungarischen Grenze die Zeit totschlagen. Nichts jedoch im Vergleich zum Karawankentunnel (A11) in Kärnten – hier meldete der ARBÖ um 11.30 Uhr bei der Ausreise aus Österreich einen Zeitverlust von über zwei Stunden.

Nicht nur die Grenzkontrollen und die Blockabfertigungen sorgten für massenweise stehende Fahrzeuge auf den Straßen. Baustellen wie etwa zwischen Melk und Pöchlarn auf der Westautobahn (A1) verlängerten die Autofahrt um über eine halbe Stunde. Ein Unfall auf der Ostautobahn (A4) am Samstagvormittag legte auch den Verkehr in Richtung Ungarn komplett lahm. Über zehn Kilometer Stau meldete der ARBÖ vor der Unfallstelle zwischen Flughafen-Schwechat und Höhe Fischamend.

Staus auch in Italien, Kroatien und Slowenien

“Kein leichtes Spiel hatten auch die Lenker in der Steiermark rund um den Selzthaltunnel, in Oberösterreich bei Suben und in Vorarlberg auf der gesamten Vorarlberger Straße (L190). Sorgenkind in Tirol war erneut die Fernpassstraße (B179) rund um den Lermoosertunnel und dem Fernpass”, so ARBÖ-Verkehrsexperte Jürgen Fraberger. “Zahlreiche Verkehrsauskünfte mussten wir auch Urlaubern in Slowenien, Italien und Kroatien geben, denn auch dort waren die Hauptverkehrsrouten komplett überlastet und ein Zeitverlust von zwei Stunden war nichts Ungewöhnliches.”

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