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Die fünfte Jahreszeit ist zu Ende

Ordentliche gefeiert wurde Dienstagabend beim Faschingsausklang im Müllner Bräu. Ordentliche gefeiert wurde Dienstagabend beim Faschingsausklang im Müllner Bräu. - © FMT-Pictures M.W.
Die fünfte Jahreszeit ist zu Ende. Die Erste Salzburger Faschingsgilde feierte Dienstagabend mit den Salzburger Narren im Müllner-Bräu den Faschingsausklang mit einem rauschenden Fest.

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Wie es die Tradition vorgibt kam am letzten Tag des Faschings die Stadtregierung (heuer vertreten durch Bgm.-Stv. Martin Panosch) vorbei, um den Stadtschlüssel wieder zurückzuerobern.

Aber auch in sämtlichen Lokalen in Stadt und Land Salzburg stand die Party ganz im Zeichen des Faschings. Unsere Partyreporter waren natürlich mit dabei! Alle Partybilder findet ihr HIER.

Kirchliche Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch

Auf den Faschingshöhepunkt am Faschingsdienstag folgt der Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch beginnt die kirchliche Fastenzeit. Er ist somit der erste Tag der österlichen Bußzeit und nicht der letzte des Faschings. In der Einführung in das römische Messbuch heißt es: “Am Aschermittwoch, der überall als Fastentag zu halten ist, wird das Aschenkreuz erteilt.” Ein opulenter Heringsschmaus verträgt sich daher aus Sicht der Kirche nur schwer mit dem Charakter dieses Markierungspunktes im Jahreslauf.

Das Zitat aus dem Messbuch weist aber auch auf einen weiteren Brauch dieses Tages hin, den Aschenritus. In der Antike war die Asche nicht nur Zeichen der Vergänglichkeit, sondern auch Waschmittel und Grundlage für die Seifenherstellung. So ist die Asche gleichzeitig Symbol der Trauer und der Reinigung.

Auf der Synode von Benevent im Jahr 1091 schrieb Papst Urban II. den Aschenritus für alle Gläubigen vor. Männern wurde solche auf das Haupt gestreut, Frauen zeichnete man ein Aschenkreuz auf die Stirn. Seit dem 11. Jahrhundert findet sich ein eigenes Gebet für die Aschensegnung. Der Brauch, die Asche aus den verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres zu gewinnen, entstand im zwölften Jahrhundert.

“Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst” oder “Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium” lauten die Sätze aus dem Messbuch, die der Priester beim Auflegen des Aschenkreuzes am Aschermittwoch spricht.

1.000 Jahre alt ist der Brauch, am Aschermittwoch das Altarbild mit einem Fastentuch zu verhüllen. Die Fastentücher sollen mit ihrer biblischen Bilderfolge auf Ostern einstimmen. Mehr als die Hälfte der österreichweit erhaltenen Fastentücher befindet sich in Kärntner Pfarren. Das älteste Fastentuch stammt aus dem Jahr 1458, befindet sich im Dom zu Gurk und ist auch das größte in Österreich.

Mit dem 1. Fastensonntag beginnt die 40-tägige Bußzeit als Vorbereitung auf Ostern, das höchste Fest im Kirchenjahr. Im zweiten Jahrhundert noch auf ein zweitägiges Trauerfasten beschränkt, war es bereits im vierten Jahrhundert fester Brauch, sich 40 Tage auf das Hochfest von Ostern vorzubereiten. Dieses Zeitmaß leitet sich von der Bibel ab, vor allem von der 40-tägigen Zeit des Betens und Fastens, die Jesus Christus nach der Taufe im Jordan in der Wüste auf sich nahm. Weil früher an Sonntagen nicht gefastet wurde, werden diese auch heute nicht bei der Zählung der 40 Tage berücksichtigt. (S24/APA)



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