Neue Buslinie 165: Ohne Umsteigen in Alpenstraße

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Die Verantwortlichen hoffen auf viele Fahrgäste.
Die Verantwortlichen hoffen auf viele Fahrgäste. - © Neumayr/MMV
Der öffentliche Verkehr in Salzburg wird pünktlich zum Schulbeginn erweitert. Die Buslinie 165 verbindet ab sofort die Stadt Salzburg direkt mit dem Campus der FH Salzburg in Urstein (Tennengau). Ohne umsteigen und im Halbstundentakt soll sie vor allem Pendlern, Schülern und Studenten eine schnellere Verbindung bieten.

Rechtzeitig mit Schulbeginn startete die neue Regionalbuslinie 165. Die neue Linie bietet eine Direktverbindung zwischen der FH Salzburg Campus Urstein, Elsbethen (Flachgau), der Alpenstraße sowie den Schulen und der Uni in Nonntal. In den Morgen-, Mittags- und Nachmittagsstunden fährt der Bus ab sofort im Halbstundentakt. Die Linie 165 ist vorerst für zwei Jahre ausfinanziert. Nach zwei Jahren werden Nachfrage und Akzeptanz der Linie evaluiert werden.

Ohne Umsteigen in die Alpenstraße

“Eine der größten Herausforderungen ist die Verkehrssituation zwischen der Stadt Salzburg und den Umlandgemeinden. Der Stau lässt sich nur mit zusätzlichen Angeboten im öffentlichen Verkehr eindämmen”, sagte Verkehrslandesrat Hans Mayr (SBG) am Freitag bei einem Pressetermin. Der öffentliche Verkehr sei dann attraktiv, wenn Menschen möglichst ohne Umsteigen von A nach B kämen: “Das Öffi-Angebot zwischen Hallein, Puch, Elsbethen und Salzburg ist ja eigentlich vorbildlich. Hier fahren sowohl die S-Bahn Linie S3 wie auch die Buslinie 160. Jedoch wird mit beiden Linien die Stadt ausschließlich über die rechte Salzachseite angefahren”, erklärte Mayr. Wer nach Aigen, Parsch oder zum Bahnhof müsse, habe optimale Verbindungen, wer jedoch von Elsbethen in die Alpenstraße will, musste bis jetzt zwei Mal umsteigen. Mit der Änderung der Linienführung ist das nun auch ohne umsteigen möglich.

Zielgruppe vor allem Pendler, Schüler und Studenten

“Es gibt in Elsbethen und Puch Nord viele Schüler, Studenten und Werktätige, welche täglich direkt in die Alpenstraße, zu den Ausbildungsstätten in der Akademiestraße, den Schulen in der Josef-Preis-Allee oder zum Unipark Nonntal müssen. Genau für diese Zielgruppen wurde mit der Linie 165 ein neues Angebot mit Direktverbindungen geschaffen”, schilderte Allegra Frommer, Geschäftsführerin beim Salzburger Verkehrsverbund.

Elsbethen investiert kräftig in die neue Buslinie

“Wir wollten den Menschen aus den südlichen Ortsteilen bessere Verbindungen anbieten. Deshalb haben wir uns für das Konzept Linie 165 entschieden und übernehmen den größten Teil der Finanzierung“, erklärte Elsbethens Bürgermeister Franz Tiefenbacher (ÖVP). Bisher standen die Pendler vor der Herausforderung, zwei Mal umsteigen zu müssen und alle Anschlüsse zu erwischen, um in die Stadt zu gelangen: “Von Elsbethen Ortsmitte musste man bisher bis Glasenbach mit dem 160er fahren, dort in die Obuslinie 7 umsteigen und in Salzburg Süd dann in die Obuslinie 3 oder 8”, beschreibt der Bürgermeister.

FH Salzburg ideal an das Öffi-Netz angeschlossen

Auch vor der Inbetriebnahme der neuen Buslinie 165 war die FH Salzburg in Urstein gut an das Öffi-Netz angebunden. Mit der S-Bahn Linie 3 konnten der Campus in Urstein und der Campus in Kuchl (Tennengau) gut erreicht werden. Doch auch die Buslinien 160 und 170 seien wichtige Anbindungen, so Raimund Ribitsch, Geschäftsführer der FH Salzburg. “Mit der Linie 165 bekommen wir jetzt zusätzliche Direktverbindungen in den Bereichen Alpenstraße und Nonntal, was sowohl für unsere Studentinnen und Studenten als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine tolle Ausweitung des gesamten Öffi-Angebotes darstellt. Deshalb fördern wir den Öffentlichen Nahverkehr mit dem günstigen Job-Ticket für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Ribitsch.

 

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