Die Schmiede09 – Aufbruch

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Die Schmiede09 – Aufbruch
Mehr als 140 kreativ Schaffende aus allen Sparten der Medienkunst traffen von 17.-27. September wieder auf einander, um gemeinsam zu arbeiten. Im Vordergrund standen keine fertigen Hochglanzprodukte, sondern der Arbeitsprozess selbst.

Die Schmiede Hallein stand heuer ganz unter dem Motto „AUFBRUCH“. Initiator Rüdiger Wassibauer begründete dies wie folgt: „AUFBRUCH ist unsere Chance, gerade in unsicheren Zeiten. AUFBRUCH gibt uns die Möglichkeit, uns unseres Lebens zu bemächtigen. AUFBRUCH schenkt uns Hoffnung und Perspektive“.

Gearbeitet wurde International und genreübergreifend. Treffen Musiker auf Videokünstler, Tänzer auf Programmierer, kreative Geister auf neue Ideen. Doch die Schmiede ist nicht mehr eine geschlossene Veranstaltung für die teilnehmenden Produzenten. Abgesehen von den Arbeitsbereichen der Künstler, in und neben den Studios und Ateliers, entstanden auch immer mehr öffentliche Programmpunkte. So freute sich die Schmiede auch heuer wieder auf zahlreiche Besucher und interessiertes Publikum.

Um ein paar dieser öffentlichen Veranstaltungen zu erwähnen, seien zum Beispiel die „LTIs“ beschrieben - eine Eigenkreation der Schmiede. In einer Mischung aus Vortrag und Diskussion luden verschiedene Referenten an verschiedenen Tage ihr Publikum nicht nur zum Zuhören, sondern vor allem zum Gedankenaustausch ein.

Unter dem Titel “Nomadic Village“ fuhr das Künstlerkollektiv “On the road productions” Ende August nach Bulgarien, um dort für einige Zeit lang ein mobiles Dorf aufzubauen. Last, but not least, gab es auch dieses Jahr die Schmiede Ausstellung „Schnittstelle“ in der Galerie pro Arte. Unter dem Titel „Sarugaku“ beschäftigten sich vier Künstler aus Österreich, Deutschland und Australien mit einem Künstler, der nach kurzer, aber intensiver Schaffensperiode einfach aus der öffentlichkeit verschwand.

 



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