DJ Ötzi und Sipcan setzen sich für die Gesundheit der Kinder ein

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DJ Ötzi hat sich bei einem Lokalaugenschein am WRG Salzburg überzeugt.
DJ Ötzi hat sich bei einem Lokalaugenschein am WRG Salzburg überzeugt. - © Neumayr/MMV
Fast jeder dritte Mensch weltweit ist einer neuen Studie im New England Journal of Medicine zufolge übergewichtig oder sogar fettleibig. Als eine wesentliche Ursache für Übergewicht gilt ein bereits in der Kindheit erlerntes ungünstiges Essverhalten.

Während die Rekordhalter die USA und Ägypten sind, steigt auch in Österreich der Anteil übergewichtiger und fettleibiger Erwachsener stetig. Hinzu kommt, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch zunehmend Kinder und Jugendliche von Übergewicht und Adipositas betroffen sind und in weiterer Folge auch in jungen Jahren bereits an Folge- und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes Mellitus leiden. Gerade in dieser Altersgruppe zeigte sich in den vergangenen Jahrzehnten ein dramatischer Anstieg an extrem übergewichtigen Kindern und Jugendlichen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Erwachsenenalter mit Übergewicht und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben werden. Laut einer aktuellen Studie des vorsorgemedizinischen Instituts Sipcan mit über 500 13- bis 14-Jährigen Tiroler Schülern sitzt bereits in jeder zweiten Schulbank ein übergewichtiges Kind. In jeder Klasse finden sich durchschnittlich zwei krankhaft übergewichtige (adipöse) Kinder.

Ungünstiges Essverhalten häufige Ursache für Übergewicht

Als eine wesentliche Ursache für Übergewicht gilt ein bereits in der Kindheit erlerntes ungünstiges Essverhalten. Um ein gesundheitsförderliches Essverhalten zu erwerben und Übergewicht im Kindesalter erst gar nicht entstehen zu lassen, sind frühzeitige Gesundheitsförderungsmaßnahmen notwendig. Dabei haben sich Schulen als wichtigste Lebensräume von Kindern für Projekte zur Ernährungsprävention und Gesundheitsförderung bewährt.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Kinder, die im Biologieunterricht den “Trink- und Jausenführerschein” von Sipcan umsetzen, nachher nicht nur mehr wissen, sondern sich auch gesünder ernähren. So greifen deutlich weniger Kinder bei der Vormittagsjause zum Beispiel zu Süßigkeiten (vorher: 68 Prozent danach: 33 Prozent) oder Limonaden (vorher: 67 Prozent, nachher: 33 Prozent). Auch der Fastfood-Konsum spielt nach der Teilnahme eine geringere Rolle (vorher: 73 Prozent, nachher: 27 Prozent). Trotz der einfachen Umsetzbarkeit des Programms reduziert sich die Zuckeraufnahme der Kinder erfolgreich um 13 Prozent.

Prominente Unterstützung durch DJ Ötzi

Dieser Einsatz findet auch von prominenter Seite viel Zuspruch. „DJ Ötzi“ Gerry Friedle stellt sich an die Seite von Mediziner Hoppichler. “Die Kinder sind unsere Zukunft. Dies ist mir ganz ganz wichtig! Deshalb müssen wir schauen was sie essen und trinken. Hier leistet Sipcan perfekte Arbeit”, so Gerry Friedle.

“Coole und nährwertreiche Schulbuffets”

Gerry Friedle hat sich bei einem Lokalaugenschein am WRG Salzburg überzeugt. “Zu meiner Schulzeit gab es eine solche Initiative wie Sipcan noch nicht”, so Friedle. “Sipcan kümmert sich um coole und nährwertreiche Schulbuffets. So wie das Buffet aufgebaut ist, kann sogar ich etwas essen und das ist richtig gut. Ich stehe absolut hinter dieser Geschichte”, berichte DJ Ötzi überzeugt.

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