Drei Festnahmen nach schwerem Zugsunglück im Iran

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Zwei Züge stießen zusammen
Zwei Züge stießen zusammen - © APA (AFP)
Nach dem Zugsunglück im Iran mit mehr als 40 Toten sind drei Angestellte der iranischen Bahngesellschaft festgenommen worden. Es handle sich um zwei Mitarbeiter des Kontrollzentrums für den Bahnverkehr in der nordiranischen Stadt Shahroud, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag den Generalstaatsanwalt der Provinz Semnan.

Bei dem dritten Beschuldigten handle es sich um den Teamleiter, der zum Unglückszeitpunkt im Dienst gewesen sei. Zwischen den Städten Semnan und Damghan war am Freitag ein Zug auf einen stehenden Zug aufgefahren. Mehrere Waggons gerieten in Brand. 44 Menschen starben, mehr als 80 weitere wurden verletzt.

Bereits am Freitag hatte der Leiter der iranischen Bahngesellschaft, Mohsen Poor-Seyed Aghaie, erklärt, das Unglück sei wohl durch menschliches Versagen verursacht worden. Der iranische Staatschef Hassan Rouhani hatte eine sofortige Untersuchung der Unglücksursache und Ermittlungen gegen mögliche Verantwortliche gefordert.

(APA/ag.)

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