Doppelsiegerin Ivanovic startete in Linz mit Sieg

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Die Serbin klagt aber über Hüftprobleme
Die Serbin klagt aber über Hüftprobleme
Ana Ivanovic ist am Dienstag erfolgreich in ihr “Unternehmen” Linz-Hattrick gestartet. Doch die Siegerin von 2008 und 2010 plagen Verletzungssorgen. Ivanovic ließ der Französin Pauline Parmentier beim 6:3,6:2 in 67 Minuten zwar keine Chance, sie ließ aber auch offen, ob das vielleicht schon ihr letzter Auftritt in Linz 2014 war.


“Ich schleppe das schon seit ein paar Wochen mit mir mit. Ich hoffe, dass ich es in den Griff bekomme”, erklärte Ivanovic noch auf dem Platz. Die 26-jährige Serbin hatte sich nach dem dritten Game im zweiten Satz ein medizinisches Time-out genommen. Im Achtelfinale am Donnerstag träfe die als Nummer zwei gesetzte Ivanovic auf Irina-Camelia Begu (ROM) oder Madison Brengle (USA).

Doch hinter dem Antreten des Publikumslieblings steht ein Fragezeichen. “Es ist nach Tokio in Wuhan passiert. Ich habe versucht, mich für Peking in Form zu bringen. Aber es war nicht großartig und auch die Belagswechsel und das Reisen helfen nicht wirklich.” Die Frage, ob es ihre weitere Turnierwoche in Linz in Gefahr bringt, bejahte die Serbin gegenüber der APA. “Ja, möglicherweise. Ich muss wirklich an meine Gesundheit denken.”

Die Weltranglisten-Achte hat sich nach toller Saison erstmals nach fünf Jahren wieder in die Top Ten geschoben. Und noch in Asien schaffte sie zum dritten Mal nach 2007 und 2008 die Qualifikation für das Saison-Finale der besten acht Spielerinnen in Singapur. Ganz klar, dass Ivanovic für diese “WTA-Finals” in zwei Wochen (20. bis 26.10.) kein Risiko mehr eingehen wird.

Ivanovic hat in diesem Jahr ein großartiges Comeback gefeiert. Die Ursache dafür sieht sie in einem Reifeprozess. “Ich habe den Wettkampf plötzlich wieder viel mehr genossen. Nach den ersten Erfolgen habe ich viel Druck verspürt, aber ich bin jetzt älter und erfahrener. Man realisiert dann, dass es etwas ist, dass man liebt und es keinen Grund gibt, es nicht zu genießen.”

Überraschend schon in der ersten Runde des Generali Ladies ausgeschieden ist hingegen Andrea Petkovic. Die als Nummer vier gesetzte Deutsche, Nummer 16 im WTA-Ranking, musste sich der Italienerin Camila Giorgi nach nur 64 Minuten mit 1:6, 2:6 beugen. Giorgi scheint sich zur Angstgegnerin von Petkovic zu entwickeln, die Weltranglisten-42. hat alle drei bisherigen Duelle (alle 2014) gewonnen.

Petkovic war nach ihrem Aus schwer mitgenommen, und hatte schon während des Spiels Tränen vergossen. Die Deutsche verließ sofort die Halle und war für die WTA sowie die obligate Pressekonferenz vorerst nicht auffindbar. Damit bleibt nach dem fünften Antreten das Semifinale 2010 das bisher beste Abschneiden von Petkovic in Linz. In Bad Gastein schlägt sich die 27-Jährige weit erfolgreicher, hat sie doch in diesem Jahr zum zweiten Mal den Titel im Gasteinertal geholt.

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