Earnest: Reformen beim Secret Service notwendig

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Josh Earnest sieht Aufholbedarf im Secret Service
Josh Earnest sieht Aufholbedarf im Secret Service
Rund zwei Wochen nach einer Sicherheitspanne im Weißen Haus hat Regierungssprecher Josh Earnest sich für Reformen beim Secret Service ausgesprochen. “Es ist klar, dass einige Reformen umgesetzt werden müssen”, sagte Earnest am Mittwoch dem Nachrichtensender CNN. Die rund 3.400 Agenten zählende Behörde prüfe derzeit, welche Änderungen gemacht werden müssten.


Secret-Service-Direktorin Julia Pierson hatte sich am Dienstag im Kongress bereits für die Panne entschuldigt, bei der ein Irak-Veteran über den Zaun des Weißen Hauses gesprungen und weit ins Haupthaus vorgedrungen war.

Weil nun eine weitere Panne bei der Präsidentenleibgarde ans Licht kam, nimmt der Druck auf Pierson noch zu. Laut einem Bericht der “Washington Post” hatte der Secret Service während US-Präsident Barack Obamas Besuch bei der Seuchenbehörde CDC einen bewaffneten, dreifach verurteilten Ex-Straftäter in Obamas Nähe gelassen. Die beiden waren bei dem Besuch in Atlanta vor rund zwei Wochen gemeinsam im Aufzug gefahren, schreibt das Blatt. Erst als die Agenten sich beschwerten, der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma gefeuert wurde und seine Dienstwaffe abgeben musste, wurde ihnen klar, dass er bewaffnet war. Die strengen Sicherheitsprotokolle verbieten, dass sich außer dem Secret Service Bewaffnete in Obamas Nähe aufhalten.

“Dies sind Profis, die einen sehr schwierigen Job haben”, nahm Earnest den Secret Service am Mittwoch in Schutz. Die Agenten hätten eine besondere Aufgabe und würden ihr Leben jeden Tag zum Schutz anderer riskieren. Auch Obama hatte die Agenten zuletzt verteidigt und ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.

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