Earth Hour: Salzburg dreht die Lichter für eine Stunde ab

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Am 24. März bleibt die Stadt Salzburg für eine Stunde im Zeichen der Earth Hour dunkel.
Am 24. März bleibt die Stadt Salzburg für eine Stunde im Zeichen der Earth Hour dunkel. - © Stadt Salzburg/Johannes Killer
Bereits zum zwölften Mal beteiligt sich die Stadt Salzburg an der Earth Hour. Für die vom WWF ins Leben gerufene Aktion im Zeichen des Klimaschutzes werden am 24. März überall auf der Welt die Lichter für eine Stunde ausgeschaltet. Von 20.30 bis 21.30 Uhr bleiben Bauten, Kirchen und Denkmäler wie Festung, Dom oder Schloss Mirabell im Dunkeln.

Die Earth Hour wurde als Zeichen zum Schutz unseres Planeten und als Forderung nach stärkerem Klimaschutz vom WWF (World Wide Fund for Nature) ins Leben gerufen. Die Stadt Salzburg wird sich am Samstag wieder an der Aktion beteiligen. “Diese Aktion unterstreicht perfekt die Ziele der Smart City Salzburg. Wir wollen für größtmögliche Energieeffizienz in der Stadt sorgen und versuchen den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten“, erklärte Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS) vorab in einer Aussendung.

Auch Haushalte sollen sich an Earth Hour beteiligen

Nicht nur die Stadt Salzburg wird von den Organisatoren aufgefordert, sich an der Earth Hour zu beteiligen, sondern auch Millionen Haushalte weltweit. Auch in Salzburg sollen daher für 60 Minuten zahlreiche Häuser dunkel bleiben. Von der Aktion ausgenommen sind einzig die Straßenbeleuchtungen, die aus Sicherheitsgründen auch während der Earth Hour weiter leuchten werden.

Salzburg tauscht Straßenleuchten aus

Bei mehr als 3.5000 Straßenleuchten an den Hauptstraßen setzt Salzburg ohnehin seit gut 15 Jahren auf eine Nachtabsenkung. Diese bewirkt eine Energieeinsparung von rund 30 bis 40 Prozent. Beim Projekt „Stadtlicht 2020“ werden die 6.000 ineffizientesten Straßenleuchten auf LED-Technologie mit Möglichkeit zur Nachtabsenkung ausgetauscht. Dadurch soll sich ein Einsparungspotential von gut 60 Prozent ergeben.

Projekt „Bewegungsgesteuertes Licht“ läuft

Seit Herbst 2013 läuft auch die Projektstudie „Bewegungsgesteuertes Licht“, bei der Leuchten getestet werden, die auf sich nähernde Personen oder Fahrzeuge reagieren. Befindet sich niemand im Einzugsgebiet der Straßenleuchte, wird die Lichtstärke reduziert. Damit soll rund 80 Prozent der Energie gespart werden und Anwohner durch weniger grelles Licht geschont werden.

Sportzentrum Nord ebenfalls energieeffizient

Auch das neue Sportzentrum Nord spart Energie. So erzeugt das Gebäude mehr Energie, als es verbraucht und versorgt so mit der überschüssigen solaren Energie die nahegelegenen Gebäude Panoramasport und den städtischen Bauhof. Möglich ist das, da das Sportzentrum ein Betonspeicherkonzept besitzt, das den Energietransfer von der Sommer- in die Heizsaison ermöglicht. Auch erwärmt sich das Gebäude im Sommer vergleichsweise moderat, was für weniger Energieaufwand bei der Kühlung sorgt. Das Sportzentrum Nord erhielt dafür kürzlich den Salzburger Energy Globe Award 2018 in der Kategorie Erde.

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