EBEL-Halbfinale: Salzburg bezwingt Linz mit 3:2

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In Salzburg gab es im Duell der beiden offensivstärksten Teams dieser Saison Spannung und viele Torszenen.
In Salzburg gab es im Duell der beiden offensivstärksten Teams dieser Saison Spannung und viele Torszenen. - © Red Bull/GEPA
EC Red Bull Salzburg setzte sich am Sonntag im Halbfinale der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) zuhause gegen die Black Wings Linz mit 3:2 durch. Auch die Vienna Capitals starteten mit einem Sieg ins Halbfinale.

In Salzburg gab es im Duell der beiden offensivstärksten Teams dieser Saison Spannung und viele Torszenen. Die Roten Bullen machten dabei zweimal einen Rückstand wett.

In Salzburg schlagen zuerst die Gäste zu

Salzburg erkämpfte sich in der Startphase ein Übergewicht, doch als erstes schlugen die Gäste zu. Dan DaSilva nutzte einen leichtfertigen Scheibenverlust von Layne Viveiros an der eigenen Blauen Linie (15.). Im dritten Powerplay, dem zweiten wegen Spielverzögerung, gelang Ryan Duncan der Ausgleich (23.). Nur eine Minute später vergab Thomas Raffl die große Chance auf die Führung, er scheiterte mit einem Penalty an Linz-Torhüter Mike Ouzas.

Viel Energie im Schlussdrittel

Nach einem Konter, den Patrick Spannring nach herrlichem Kristler-Pass abschloss (26.), lagen so wieder die Linzer vorne. Martin Stajnoch mit einem sehenswerten Handgelenkschuss ins Kreuzeck (34.) schafften neuerlich den Gleichstand für die Roten Bullen, die mit viel Energie das Schlussdrittel begannen. 67 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Brant Harris die Heimischen erstmals in Führung. Raffl traf noch in der gleichen Minute nur die Innenstange, es reichte aber auch so zur 1:0-Führung in der Serie.

Wiener starten vorsichtig

Die Caps hatten im Vorjahr auf dem Weg zum Meistertitel Bozen im Halbfinale problemlos eliminiert und starteten auch diesmal erfolgreich. Die Wiener begannen gegen den defensiven KAC-Bezwinger vorsichtig. 5.550 Fans erlebten ein Drittel lang ein Abtasten mit starker Abwehrarbeit beider Mannschaften, aber ohne viel Offensiv-Aktion.

Doch 17 Sekunden vor der ersten Pausensirene schlug Andreas Nödl zu. Der Kapitän reagierte gegen Chris Carlisle am schnellsten und schob den Puck zu seinem sechsten Play-off-Tor ein. Zu Beginn des Mitteldrittels nutzte das Team von Serge Aubin das erste Powerplay zur Vorentscheidung, als Jerry Pollastrone einen Abpraller verwertete (24.). Peter Schneider legte im zweiten Versuch das 3:0 nach (36.), Mario Fischer fixierte den Endstand (51.).

(APA)

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