EBEL-Playoffs: Red Bull Salzburg visiert Eishockey-Thron an

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Hughes will mit Red Bull Salzburg hoch hinaus.
Hughes will mit Red Bull Salzburg hoch hinaus. - © Red Bull / GEPA
Die Spannung steigt, denn das erste Playoff-Viertelfinalspiel zwischen Red Bull Salzburg und den Dornbirn Bulldogs (best of seven) steigt bereits am Freitag (19.15 Uhr) in der Salzburger Eisarena. Großer Favorit auf die EBEL-Meisterschaft ist Titelverteidiger Vienna Capitals, doch die Eis-Bullen wollen wieder zurück an die Spitze. Wir geben euch einen Überblick!

Als stärkste Herausforderer der Wiener gelten Red Bull Salzburg und die Black Wings Linz. Der siebenfache Meister aus Salzburg hat Dornbirn zum Gegner, der zweifache Champion aus Linz trifft auf Medvescak Zagreb. Zudem treffen Vizemeister KAC und der HCB Südtirol aufeinander.

Salzburg geht selbstbewusst in Playoffs

Die Eis-Bullen gehen ebenfalls in guter Form in die Playoffs. Die Mannschaft von Trainer Greg Poss hat mit sieben Siegen in der “Pick-Round” die beste Bilanz aller Teams in der oberen Zwischenrunde. “Wir haben uns zu Beginn der Saison schwergetan, uns dann aber Schritt für Schritt gesteigert und waren jetzt am Ende der “Pick-Round” Zweiter. Natürlich wären gern als Erster in die Playoffs gegangen, aber damit haben wir schon mal den CHL-Startplatz für die nächste Saison gesichert”, sagte der US-Amerikaner. Auch Gegner Dornbirn bewies in der unteren Hälfte gute Form und war mit sieben Siegen dort ebenso stärkstes Team.

Poss: “Unsere Stärke ist unsere Tiefe”

“Wir haben uns gedacht, wir sind Zweiter, sie sind Siebenter, und es ist egal, gegen wen wir spielen. Deshalb haben wir sie gewählt”, erklärte Poss. Der Salzburg-Coach attestierte den Vorarlbergern, “auf jeden Fall ein starker Gegner” zu sein. Salzburg wird in der Serie auf seinen breiten Kader setzen. “Unsere Stärke ist unsere Tiefe, deshalb müssen wir mit vier Linien an die Sache herangehen. Wenn es im ersten Drittel nicht so läuft, werden wir im Lauf des Spiels stark. Das Gleiche gilt für eine Serie”, sagte Poss.

Böse Erinnerungen an Dornbirn

Beim bisher einzigen Playoff-Duell mit Dornbirn setzten sich die Salzburger 2013/14 nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 durch. “Damals haben sie eine extrem gute Mannschaft gehabt, es war eine schwere Serie”, erinnerte sich Salzburg-Kapitän Matthias Trattnig. Der 38-Jährige verlor beim Blick zurück auch kritische Worte zum aktuellen Niveau der Liga. “Die Liga ist auf jeden Fall um einiges weniger körperbetont als vor ein paar Jahren. Durch die vielen Ausländer gibt es tiefere Mannschaften, aber die ersten zwei Linien waren früher stärker besetzt”, sagte Trattnig und fügte hinzu: “Die Liga ist eigentlich die gleiche wie vor zehn Jahren, nur dass die Österreicher alle zehn Jahre älter sind. Das kann kein gutes Zeichen sein.”

(APA/S24)

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