Eberhard bei Ruhpolding-Sprint nur von Fourcade geschlagen

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Nächstes Top-Resultat für Eberhard nach Oberhof
Nächstes Top-Resultat für Eberhard nach Oberhof - © APA (AFP)
Wenige Wochen vor der Heim-Weltmeisterschaft in Hochfilzen ist Biathlet Julian Eberhard weiter in bestechender Form. Er hat am Freitag nur acht Tage nach seinem Sieg in Oberhof in Ruhpolding für den zweiten österreichischen Einzel-Podestplatz der aktuellen Weltcupsaison gesorgt. Einzig der französische Saisondominator Martin Fourcade blieb für den Salzburger eine unüberwindbare Hürde.

18 Sekunden fehlten Eberhard am Ende auf den am Schießstand ebenfalls fehlerlosen Fourcade. Der drittplatzierte Norweger Emil Hegle Svendsen (0 Fehler) hatte 39,7 Rückstand auf den Franzosen, der mit seinem neunten Sieg im zwölften Saisonrennen die Führung im Gesamtweltcup ausbaute.

“Das war vom ersten bis zum letzten Meter ein perfektes Rennen. Ich weiß nicht, wo ich noch Zeit herausholen hätte können”, jubelte Eberhard, der fast den dritten Weltcupsieg seiner Karriere gelandet hätte. “Schon beim Liegendschießen habe ich mich super gefühlt. Stehend spürte ich etwas Druck, da ich wusste, dass es eine super Platzierung werden kann. Ich habe die Serie aber in Ruhe abgearbeitet und bin zum Schluss noch einmal volles Rohr marschiert.”

Auch die weiteren Österreicher präsentierten sich im ersten Einzelrennen der fünften Weltcupstation in guter Form. Dominik Landertinger, bei dem nur die letzte Scheibe nicht fallen wollte, landete mit 1:02,8 Minuten Rückstand auf Rang neun und schuf sich damit ebenso wie Daniel Mesotitsch, der mit makelloser Schießleistung Rang 15 belegte, eine tolle Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag, für die sich auch noch David Komatz (50./1 Fehler) qualifizierte.

Vor allem der um seine Form ringende Landertinger atmete auf. “Leider habe ich den letzten Schuss etwas rausgerissen, aber die Sicherheit ist wieder da, und der Trend stimmt”, erklärte der Tiroler. “Es wird von Rennen zu Rennen besser. Gratulation an Julian. Es ist wichtig für das Team, wenn wir vor der Heim-WM wieder aufzeigen.”

(APA)

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