Ebola – Unruhen in Sierra Leone

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In Sierra Leone sind erneut durch einen Streit mit Ebola-Helfern Unruhen ausgebrochen. In der Stadt Koidu im Osten griffen Jugendliche Polizisten mit Knüppeln, Buschmessern und Flinten an, berichtete Polizeichef David Koroma am Mittwoch im Radio. Es habe mehrere Verletzte, aber keine Toten gegeben.


Einige Randalierer wurden Koroma zufolge festgenommen. Die Polizei verhängte eine Ausgangssperre. Ausgelöst wurden die Unruhen dadurch, dass ein Helfer-Team bei einer 90-jährigen Frau mit Ebola-Verdacht eine Blutprobe entnehmen wollte. Jugendliche Verwandte der Greisin verwehrten dies und griffen Sicherheitskräfte an, als diese die Blutprobe erzwingen wollten. Ähnliche Vorfälle gab es zuvor in der Hauptstadt Freetown und anderen Teilen des Landes.

In Liberia trafen unterdessen weitere 52 Mediziner und Pflegekräfte aus Kuba für den Einsatz gegen die Seuche ein. Sie sollen in einer Ebola-Station des Verteidigungsministeriums in der Ortschaft Congo arbeiten. In benachbarten Sierra Leone sind bereits seit Anfang Oktober mehr als 160 Kubaner im Einsatz. Insgesamt hat Kuba im Rahmen seiner selbst von den USA als beispielhaft gelobten Hilfe für die von Ebola betroffenen Staaten Westafrikas die Entsendung von fast 500 Helfern zugesagt.

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