EC Red Bull Salzburg ist im Spitzenspiel gegen die Vienna Capitals gefordert

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Salzburg empfängt zum Spitzenspiel die Vienna Capitals.
Salzburg empfängt zum Spitzenspiel die Vienna Capitals. - © Gepa/Red Bull
Am Freitag steigt für den EC Red Bull Salzburg in der Erste Bank Eishockey Liga um 19.15 Uhr das Spitzenspiel der Runde gegen die Vienna Capitals. Gegen den Tabellenführer aus Wien wollen die Red Bulls Wiedergutmachung. Als Belohnung könnte die Qualifikation zu den Play-Offs winken.

Sie sind nach wie vor das Maß der Dinge in der EBEL. Die Vienna Capitals führen sechs Runden vor Ende des Grunddurchgangs die Tabelle weiterhin mit großem Vorsprung an und haben dabei sogar noch ein Spiel weniger als die Mitkonkurrenten im oberen Tabellendrittel absolviert. Die Salzburger gerieten zuletzt ein wenig außer Tritt und verloren die letzten drei Duelle knapp mit einem Treffer Unterschied. Vier Niederlagen am Stück musste der Tabellenvierte in der laufenden Saison allerdings noch nicht hinnehmen.

Play-Off-Qualifikation für Salzburg greifbar

Schafft man den Turnround, könnte man auch die Playoff fixieren: Dazu ist für die Red Bulls aber ein Sieg über den Meister Pflicht und zudem ist man vom Ausgang der Spiele Znojmo gegen Dornbirn und Graz gegen Székesfehérvár abhängig. Die Wiener waren in den letzten Wochen nicht mehr so dominant wie zum Saisonstart und haben hier und da Federn lassen müssen. Die roten Bullen haben Ende Oktober in Wien einen 2:1-Erfolg gefeiert und mussten sich danach im dritten Saisonvergleich – die Caps führen mit 2:1 nach Siegen – in Wien knapp mit 4:5 geschlagen geben.

Enge Tabellensituation erzeugt Druck

Nun kommt es also zum vierten, mit Spannung erwarteten Saisonduell, in dem die Red Bulls zum einen die Bilanz mit den Capitals ausgleichen und zum anderen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder voll punkten wollen. Dass die Aufgabe gegen die Vienna Capitals nicht unbedingt leichter wird, ist den Salzburgern nur allzu gut bewusst. Dennoch ist gerade der Tabellenführer ein guter Gradmesser und die Red Bulls wollen schließlich in den letzten sechs Runden noch möglichst Plätze in der Tabelle gutmachen. Im Moment halten sie auf Rang vier, nur zwei Punkte hinter den drittplatzierten Klagenfurtern, aber auch nur drei Punkte vor dem ersten Verfolger aus Innsbruck.

Heinrich: „Wien ist das beste Team der Liga“

EEs ist eine große Herausforderung und Motivation, gegen den amtierenden Meister und das nach wie vor beste Team der Liga zu spielen. Aber wir wollen die Wiener zuhause schlagen“, sagte Dominique Heinrich. In Bezug auf die jüngsten Niederlagen meint der Verteidiger: “Das schmerzt natürlich. Aber wir müssen Wege finden, Spiele zu gewinnen, auch wenn sie ganz knapp sind. Gegen die Captitals müssen wir vor allem defensiv gut stehen. Wenn man hinten gut spielt, kommen auch die Chancen in der Offensive. Und wenn sich Chancen ergeben, müssen wir die ausnutzen, die Wiener haben einen guten Torhüter mit einer stabilen Abwehr davor, das gilt es zu knacken.“

Beim Schlagerspiel der Runde müssen die Salzburger schon wieder einen neuen Ausfall verkraften. Neben Daniel Jakubitzka und dem erkälteten Alexander Cijan (fraglich) fehlt nun auch Thomas Raffl, der aktuelle Salzburger Topscorer (punktegleich mit John Hughes) hat sich eine Beinverletzung zugezogen. An seiner Stelle kehrt Manuel Latusa in den Kader zurück, auch Dominique Heinrich und Alexander Pallestrang sind wieder fit.

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