EC Red Bull Salzburg mit bitterer Heimniederlage zum EBEL-Start

Die Red Bulls mussten sich in einem spannenden Spiel mit einer hektischen Schlussphase knapp geschlagen geben.
Die Red Bulls mussten sich in einem spannenden Spiel mit einer hektischen Schlussphase knapp geschlagen geben. - © Red Bull/GEPA
Der EC Red Bull Salzburg musste gleich zu Beginn des Grunddurchgangs der Erste Bank Eishockey Liga eine Niederlage einstecken. Die Salzburger unterlagen daheim gegen die Dornbirn Bulldogs nach 1:3-Rückstand und zwischenzeitlichem Ausgleich zum 3:3 noch durch einen Gegentreffer in der Schlussminute mit 3:4.

Ohne die Verletzten John Hughes, Raphael Herburger und Daniel Jakubitzka gingen die Red Bulls ins erste Saisonspiel der EBEL und dominierten die Gäste aus Vorarlberg im ersten Abschnitt über weite Strecken. Die Red Bulls erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, fanden aber noch nicht den Weg ins Tor. Goalie Luka Gracnar wurde lange Zeit kaum geprüft, musste dann aber beim Unterzahlspiel kurz vor der ersten Pause einige gute Schüsse parieren. Nach 20 Minuten blieb es beim 0:0, die Red Bulls waren aber die klar bessere Mannschaft.

Salzburg verzettelt sich in zweitem Durchgang

Auch im zweiten Durchgang drückten anfangs die Red Bulls, profitierten aber auch nicht von zwei aufeinanderfolgenden Überzahlspielen, bei denen Dornbirns Torhüter Ronan Quemener oft im Glück des Tüchtigen war. Danach verzettelten sich die Salzburger immer mehr und Dornbirn witterte erstmals Morgenluft. Und prompt fiel in der 31. Minute de erste Treffer, nämlich für die Gäste. Matthew Fraser stand bei einem langen Pass am linken Pfosten goldrichtig und lenkte die Scheibe ins Tor. Das gab den Gästen Vorschub, jetzt spielten sie auch nach vorn und lieferten den Salzburgern in den letzten fünf Minuten des zweiten Abschnitts ein Spiel auf Augenhöhe. Die Red Bulls kombinierten, nur beim Abschluss haperte es. Die größte Möglichkeit hatte kurz vor der Pausensirene Dornbirns Brodie Reid, der aus Halbdistanz die Stange traf.

Tor der Bullen aberkannt

Auch im Schlussdrittel drehten die Salzburger gleich wieder auf, liefen aber in der 42. Minute in einen Konter und lagen plötzlich mit 0:2 zurück. Fünf Minuten später glückte den Hausherren endlich der Anschlusstreffer, Julien Brouillette freute sich über seinen ersten Ligatreffer bei 5:3-Powerplay. Danach wurde ein Tor der Red Bulls aberkannt – bei einem Gestocher vor dem Tor kam der Pfiff offenbar kurz davor – und aus dieser Aufregung heraus legten die Vorarlberger direkt danach wieder im Konter aufs 3:1 vor. Jetzt erst drehten die Salzburger richtig auf und glichen die Partie bis zur 57. Minute glatt noch aus. Alexander Rauchenwald traf im Powerplay im Nachschuss, Alex Aleardi machte es bei zweifacher numerischer Überlegenheit aus dem Slot. In den verbleibenden drei Minuten schossen die Red Bulls unablässig aufs Tor, der gute Dornbirner Schlussmann war aber immer zur Stelle. Und dann war es abermals ein Konter 2 vs. 1, den Ziga Pance mit einem satten Schuss aus dem vollen Lauf zum 4:3-Sieg der Vorarlberger abschloss. Die Red Bulls mussten sich schließlich vor begeisterten 2.970 Zuschauern in einem spannenden Spiel mit einer hektischen Schlussphase knapp geschlagen geben, hatten aber die Möglichkeiten, zumindest die Verlängerung zu erreichen.

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