EC Red Bull Salzburg mit Heimniederlage in den Playoffs

Heimniederlage für den EC Red Bull Salzburg.
Heimniederlage für den EC Red Bull Salzburg. - © FMT-Pictures/TA
Die Siegesserie des EC Red Bull Salzburg in der Halbfinalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat am Sonntagabend mit einer 2:3-Heimniederlage geendet. Die Red Bulls führen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:1.

Die Salzburger unterlagen gegen den KAC mit 2:3. Nach einem rassigen Spiel auf Augenhöhe und vier Toren im ersten Abschnitt gelang den Gästen 1:20 Minuten vor dem Ende der entscheidende Treffer. „“Im Playoff muss man für alles bereit sein. Wir haben gut gekämpft, aber dann den entscheidenden Fehler gemacht“, resümiert Headcoach Greg Poss.

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Und wieder Powerplay und wieder Tor- Thomas. 2:2 #Playoffsbaby #RBSKAC https://t.co/KSYLPNXkmi

Red Bulls ohne Raymond, Welser, Pallestrang und Herburger

In der dritten Halbfinalrunde mit dem KAC mussten die Red Bulls neben Bobby Raymond auch ohne die Rekonvaleszenten Daniel Welser und Alexander Pallestrang auskommen, und während des Aufwärmens musste auch noch Raphael Herburger wegen muskulärer Probleme w.o. geben. An ihrer Stelle sind die jungen Daniel Wachter und Maximilian Egger ins Team gerutscht.

In der ausverkauften Salzburger Eisarena war die Partie sofort ‚on fire‘ und sowohl bei Spielanteilen als auch bei den Toren im ersten Abschnitt ausgeglichen. Diesmal legte der KAC schon in der dritten Minute vor, Ziga Pance traf nach schöner Einzelleistung aus Halbdistanz. Aber die Red Bulls glichen zwei Minuten später wieder aus, Daniel Sondell hämmerte die Scheibe im Powerplay von der blauen Linie ins Netz. Es ging weiter hin und her, bis der KAC wieder erhöhte. Mark Popovic traf ebenfalls aus der Distanz und wie vorher seinem Gegenüber – diesmal spielte David Madlener von Beginn an – war nun auch Salzburgs Goalie Bernhard Strauß die Sicht verstellt. Doch wieder hatten die Salzburger die Antwort, Bill Thomas fälschte im Powerplay den Pass von Brett Olson direkt vor dem Tor zum 2:2-Pausenstand ab.

Harter Kampf im Mitteldrittel

Im zweiten Durchgang fielen zwar keine Tore, aber jetzt wurde Playoff-Eishockey pur geboten. Nach starker Anfangsphase der Gäste mit einigen brenzligen Gestocher-Situationen vor dem Salzburger Tor ging es bald hin und her, das Momentum wechselte fast im Sekundentakt und beide Torhüter waren jetzt permanent gefordert. Bei unglaublich hohem Tempo spielten beide Teams bedingungslos nach vorn und agierten genauso in den Zweikämpfen. In der 38. Minute hatten die Red Bulls ein Powerplay, konnten es diesmal aber nicht in Zählbares ummünzen. Stand nach 40 Minuten: 2:2.

Im Schlussdrittel wurde das Duell ungebremst fortgesetzt. Es gab jetzt auch vermehrt hektische Szenen, während echte Chancen nicht mehr so oft erspielt wurden. Die Red Bulls kamen in der 46. Minute mit Manuel Latusa und in der 51. Minute mit Ryan Duncan vor dem Tor zu Möglichkeiten. Doch auch Bernhard Starkbaum musste bei den Angriffen der Klagenfurter ständig auf der Hut sein. Als es schon nach Verlängerung aussah, gelang dem KAC schließlich der glückliche Siegestreffer. Stefan Geier schloss einen Konter in der 59. Minute im Slot aus kurzer Distanz erfolgreich ab und holte seinem Team damit den ersten Halbfinalsieg, das konnten die Salzburger auch mit sechs Feldspielern am Ende nicht mehr verhindern.

Salzburg will am Dienstag wieder siegen

Das vierte Halbfinalspiel zwischen den Red Bulls und dem KAC steigt am kommenden Dienstag, 21. März, in Klagenfurt (19.45 Uhr).

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