Ein Toter und 300 Verletzte nach Erdbeben in China

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Suchmannschaften in Yunnan
Suchmannschaften in Yunnan
Bei einem heftigen Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Yunnan sind etwa 300 Menschen verletzt worden. Ein Mensch kam bei dem Beben am Dienstag ums Leben, wie Staatsmedien berichteten. Etwa 100.000 Menschen hätten ihre Häuser verloren. Der Erdstoß der Stärke 6,0 hatte eine für ihre Teeplantagen bekannte Bergregion erschüttert. Auch in der Provinzhauptstadt Kunming war das Beben zu spüren.


Der Erdstoß der Stärke 6,0 hatte eine für ihre Teeplantagen bekannte Bergregion in Yunnan erschüttert. Auch in der Provinzhauptstadt Kunming war das Beben deutlich zu spüren. Die Nachrichtenagentur Xinhua zitierte einen örtlichen Beamten, demzufolge Gebäudeflächen von insgesamt 170.000 Quadratmetern wieder instand gesetzt werden müssten. Laut Xinhua wurden mehr als hundert Schulen beschädigt.

Bei einem schweren Erdbeben in der Provinz Sichuan im Jahr 2008 waren mehr als 5.000 Kinder in ihren Schulen ums Leben gekommen. Da sich das Beben vom Dienstag am Abend ereignete, befanden sich in Yunnan jedoch keine Schüler mehr in den Gebäuden.

Die Regierung schickte laut den Staatsmedien 3.200 Soldaten in die Unglücksregion, um Menschenleben zu retten. 800 Feuerwehrleute und 35 Spürhunde sollten sich an der Bergung von Opfern und der Suche nach möglichen Überlebenden unter den Trümmern beteiligen.

Bezogen auf die Opferzahl verlief das Beben vom Dienstag vergleichsweise glimpflich: Im August waren bei einem Beben der Stärke 6,1 in Yunnan mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 3.140 weitere verletzt worden. Rund 80.000 Häuser wurden zerstört.

Im Südwesten Chinas, wo die indische und die eurasische Erdplatte aufeinanderstoßen, gibt es immer wieder schwere Erdbeben. In der an Yunnan angrenzenden Provinz Sichuan kamen bei dem Beben im Jahr 2008 mehr als 80.000 Menschen ums Leben.

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