Eine Million Ebola-Impfdosen bis 2015 geplant

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Fieberhafte Arbeit an einem Impfstoff im Labor
Fieberhafte Arbeit an einem Impfstoff im Labor
Das US-Unternehmen Johnson & Johnson (J&J) will die Entwicklung seines Ebola-Impfstoffes beschleunigen und 2015 eine Million Impfdosen zur Verfügung stellen – 250.000 bereits bis Mai. 200 Millionen Dollar (156,72 Mio. Euro) würden dafür aufgebracht, teilte J&J am Mittwoch mit.


An der Entwicklung des Impfstoffes ist auch das dänische Biotechnologie-Unternehmen Bavarian Nordic beteiligt, das im Rahmen einer Lizenzvereinbarung J&J die Nutzung eines ihm entwickelten Impfstoffes gestattet. Im Gegenzug erhält Bavarian Nordic finanzielle Unterstützung durch J&J. Neben den Lizenzgebühren werde J&J rund 43 Millionen Dollar (33,69 Mrd. Euro) in Bavarian Nordic investieren und neue Aktien des Unternehmens kaufen. Die Anteilsscheine von Bavarian Nordic stiegen nach Bekanntgabe der Pläne um 23 Prozent.

Derzeit gibt es noch keinen zugelassenen Ebola-Impfstoff und auch keine Medikamente zur Heilung der Krankheit. Mehrere Unternehmen arbeiten aber daran: Impfstoffe von GlaxoSmithKline und NewLink Genetics sind in der Phase der klinischen Erprobung. Die Ebola-Epidemie in Westafrika hat die Nachfrage nach einem Ebola-Impfstoff dramatisch erhöht. Tausende Menschen sind der Seuche schon zum Opfer gefallen, die bisher noch nicht unter Kontrolle ist. Wegen der hohen Infektionsgefahr sind auch Ärzte und Helfer in den betroffenen Ländern in Gefahr.

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