Einigung auf Entschädigung für Einsturz-Tragödie in Riga

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Bei der Tragödie kamen 54 Menschen ums Leben
Bei der Tragödie kamen 54 Menschen ums Leben - © APA (AFP)
Fast drei Jahre nach dem Einsturz eines Supermarktdaches mit 54 Todesopfern in Riga haben sich der Supermarkt-Betreiber und der Eigentümer des Gebäudes mit den Betroffenen über eine Entschädigung geeinigt. Die Familien der Todesopfer sollen der Agentur Leta zufolge jeweils 100.000 Euro erhalten.

Die ersten Zahlungsvereinbarungen seien bereits unterzeichnet worden, teilte der Anwalt der Hinterbliebenen am Dienstag mit. Nicht alle Familien wollten aber nach einem Bericht des lettischen Rundfunks das Angebot annehmen. Auch liefen noch Verhandlungen über die Entschädigung von verletzten Überlebenden.

Der Einsturz am 21. November 2013 war das schwerste Unglück seit der wiedererlangten Unabhängigkeit Lettlands 1991. Wegen der Tragödie müssen sich neun Menschen vor Gericht strafrechtlich verantworten. Parallel dazu laufen mehrere zivilrechtliche Prozesse – darunter auch gegen die Supermarktkette.

(APA/dpa)

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