Einsatzübung der Österreichischen Rettungshundebrigade in Ottnang am Hausruck. - © ÖRHB
Mit gravierenden Änderungen zum Vorjahr, galt es dieses Mal insgesamt sechs Personen zu finden. Zwei in einem Waldstück, unter der Vorgabe einer Flächensuche (ca. 30.000 Quadratmeter) und jeweils zwei weitere, auf einer Wegrandsuche bei Tag und einer Suche bei Nacht. Die Wege waren ca. 3 Kilometer lang und mussten in einer Zeit von 40 Minuten abgesucht werden. “Es ist doch eine ziemliche Anstrengung über den ganzen Tag verteilt die Aufgaben zu lösen. Dann noch zusätzlich Erste Hilfe Weiterbildung zu absolvieren, mit Karte und Kompass Positionen zu definieren. Jetzt, um halb drei Uhr in der Früh, bin ich froh alles hinter mir zu haben und freue mich auf mein Bett”, meinte ein Hundeführer.
Von den 18 angetretenen Hundeführern haben 17 diese Einsatzüberprüfung bestanden. “Es freut mich, dass wir so toll ausgebildete Hunde in unseren Reihen haben” ist sich Landeseinsatzleiter Werner Aumayr sicher, auch in Zukunft nur bestens ausgebildete Rettungshunde in den Realeinsatz schicken zu können. Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten verabschiedete Landesleiter Heinz Fischer alle Teilnehmer um ca. 3 Uhr in der Früh und wünschte noch eine unfallfreie und gute Heimreise.
Kostenlose flächendeckende Hilfe
Die Österreichische Rettungshundebrigade hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rettungshundeteams speziell zur Vermissten- und Verschüttetensuche auszubilden und diese sind unter der Notrufnummer 012 88 98 jederzeit bereit, kostenlos vermisste Personen zu suchen. Polizei, Feuerwehr Rotes Kreuz und auch Privatpersonen können die ÖRHB anfordern.
Oberösterreichweit steht ein dichtes Netz an ehrenamtlich arbeitenden Rettungshundeführern mit ihren Hunden bereit, sodass im Notfall Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit Hunde zur Suche nach vermissten oder verschütteten Personen bereit stehen.
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