Eishockey: KAC glich mit 5:4 im Viertelfinale gegen Salzburg aus

Der KAC hat am Dienstag in der “best of seven”-Viertelfinalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen Meister Salzburg mit einem 5:4-Heimsieg nach Verlängerung auf 1:1 ausgeglichen. Die Kärntner lagen in diesem Match nie zurück, und wurden damit nach 3:31 Minuten der “Overtime” quasi belohnt. Raphael Herburger sorgte für die achte Salzburger Auswärtsniederlage in Folge.

In einer ausgeglichenen Partie wurde gutes Eishockey gespielt, jedoch vor einer für Klagenfurter Verhältnisse schütteren Kulisse. Als Reaktion auf die für das Play-off erhöhten und in der Kritik gestandenen Eintrittspreise kamen nur gezählte 3.621 Zuschauer in die Stadthalle. Sie erlebten im Gegensatz zum Spielverlauf eine 2:0-Führung der Heimischen. Reichel (11.) und Stefan Geier im Powerplay (20.) trafen für den Rekordmeister.

Doch nur 19 Sekunden danach bzw. 20 Sekunden vor der Pause netzte Raffl zum Anschlusstor ein. Der KAC agierte fortan körperbetonter und aggressiver, doch musste vorerst durch Earl den Ausgleich hinnehmen (25.). Siklenka gelang zwar die abermalige KAC-Führung (27.), doch Aubin (34.) stellte wieder den Gleichstand her. Diesmal benötigten die Gastgeber nur 28 Sekunden, ehe sie durch Scofield zum 4:3 zurückschlugen (35.).

Im dritten Abschnitt fiel nur Salzburgs Treffer durch Kristler (53.) zum 4:4, es ging in die Verlängerung. Diese begannen die Salzburger zwar mit einer 1:12 Minuten dauernden Überzahl, doch ausgerechnet der Mann von der Strafbank sorgte für die Entscheidung. Denn Herburger erlöste die “Rotjacken” nach einem Assist von Manuel Meier. Spiel drei der Serie ist für Donnerstag um 19.15 Uhr in Salzburg angesetzt. (APA)



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