15. Februar 2012 08:52; Akt.: 15.02.2012 08:57

Eishockey: Kurioser Heimsieg von Salzburg über Ljubljana

FMT-Pictures T. A. FMT-Pictures T. A. - © Kurioser Heimsieg für Salzburgs Bullen
Red Bull Salzburg ist am Dienstagabend im letzten Match der Platzierungsrunde der Erste Bank Eishockey Liga zu einem kuriosen Sieg gekommen. Der Titelverteidiger schaffte einen 7:6-Heimerfolg nach Penaltyschießen über Olimpija Ljubljana, wobei es den Anschein hatte, dass die Slowenen das Match am Ende absichtlich verloren, um dem KAC im Viertelfinale auszuweichen.

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Ersatzgoalie Matija Pintaric fuhr im Penaltyschießen nämlich zweimal aus dem Tor und ermöglichte damit sowohl Robert Earl als auch Brent Aubin Treffer ins leere Gehäuse. Ziga Pance hatte die Slowenen zuvor im “shootout” 1:0 in Führung gebracht. Salzburg spielt nun als Tabellenvierter gegen den KAC in der ersten Play-off-Runde, Ljubljana bekommt es als Tabellensechster mit Fehervar zu tun.

Die Slowenen kamen nach dem Ausfall von vier Stammkräften nur mit drei Blöcken nach Salzburg. Doch vor allem dank der Brüder Ziga und Eric Pance, die schon beim 5:1-Heimerfolg über die “Bullen” mit vier Toren groß aufgegeigt hatten, dominierten im Startdrittel trotzdem ganz klar die Gäste und gingen mit einer 3:1-Führung in die Pause.

Im Mittelabschnitt gelang den Salzburgern in einem von schwachen Abwehrreihen geprägten Match zwar der erneute Ausgleich, die Partie bekamen sie aber trotzdem nicht in den Griff. Im Gegenteil die Gäste gingen bis zum Ende der regulären Spielzeit drei weitere Male in Führung, die Bullen schafften allerdings immer relativ schnell den Ausgleich.

Nach einer torlosen Verlängerung musste deshalb der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. In diesem hatte es zunächst den Anschein, dass Pintaric die Nerven versagten, als er beim Penalty von Earl aus dem Tor fuhr, weil er angeblich noch nicht bereit gewesen war. Die Schiedsrichter gaben aber den Treffer des Salzburg-Centers, der die Scheibe aus dem Stand im Tor versenkt hatte. Als Pintaric dieses Verhalten aber beim Versuch von Aubin wiederholte, bekam man den Eindruck, dass Ljubljana das Match verlieren wollte, um dem Rekordmeister aus Klagenfurt aus dem Weg zu gehen. (APA)



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