Eishockey: Red Bull Salzburg kassiert Heimniederlage gegen Südtirol

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Salzburg verlor vor heimischer Kulisse.
Salzburg verlor vor heimischer Kulisse. - © GEPA/Red Bull
Ähnlich wie die Fußballkollegen musste sich auch der EC Red Bull Salzburg am Sonntag vor heimischem Publikum geschlagen geben. Die Eisbullen verloren gegen HCB Südtirol mit 1:2 (0:1,0:1,1:0). Für die Salzburger ist es die dritte Niederlage in Serie.

Im ersten Drittel konnte Ryan Glenn zum 0:1 in der 15. Minute einnetzen. Dennis Kearney erzielte im zweiten Drittel das 0:2 in der 25. Minute für die Südtiroler. Brett Olsons Anschlusstor in der 59. Minute kam zu spät, trotz starker Schlussphase vielleicht noch den Ausgleich zu erzielen.

Gegen Südtirol “braucht es eine Spitzenleistung”

Salzburgs Head Coach Greg Poss war mit dem Spiel insgesamt nicht unzufrieden, sehr wohl aber mit dem Ergebnis: “Der HCB Südtirol hat defensiv sehr stabil gespielt. Nachdem wir erst einmal 0:2 zurücklagen, war es dann schwer, das nochmal zu drehen. Aber wir hatten unsere Chancen und es war wieder ein Fortschritt im Vergleich zum Spiel am Freitag in Innsbruck. Gegen Bozen braucht es aber eine Spitzenleistung, um zu gewinnen.”

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Red Bulls admit 1-2 (0-1, 0-1, 1-0) defeat to @HCB_Foxes at home. #RBSHCB #WeAreEBEL

Beide Teams ließen es in der ersten Saisonbegegnung zunächst vorsichtig angehen. Hinten wurde abgesichert, nach vorn erste Vorstöße gewagt. Die erste echte Chance hatte Salzburgs Thomas Raffl in der sechsten Minute, als er von Ryan Duncan vorm Tor schön bedient wurde, aber noch am Südtiroler Goaliew Marcel Melichercik scheiterte. In der neunten Minute prüfte Ryan Duncan den Gästegoalie ein weiteres Mal, ehe auch die selbst wenig später in Unterzahl zu einer Möglichkeit kamen.

Ex-Salzburger Ryan Glenn trifft zum 0:1

Der Ex-Salzburger Ryan Glenn kam da vor Luka Gracnar zum Abschluss, aber noch nicht durch. In der 15. Minute aber kam der Kanadier wieder frei vor Salzburgs Rückhalt zum Schuss und diesmal machte er die Scheibe zur 1:0-Führung der Gäste rein. Die Red Bulls wirkten in den letzten Minuten des ersten Drittels bemühter, aber der HCB Südtirol hatte die bessere Chancenverwertung.

Im zweiten Durchgang begannen die Hausherren gleich mit einem Powerplay, kamen dabei aber phasenweise nicht aus der eigenen Verteidigungszone. Die Gäste spielten weiter stark, während die Salzburger nicht richtig zu ihrem Spiel fanden. In der 15. Minute kam die Scheibe nach einem Bully im linken Bullykreis zu Luka Gracnar, der konnte sie nicht festhalten und dann war Dennis Kearney zur Stelle und nahm den Rebound dankend an. Ab der 29. Minute zeigten die Red Bulls bei einem zweiminütigen 3:5-Unterzahlspiel, dass sie verteidigen können. Sofort danach erhöhten sie den Druck nach vorn, aber die Südtiroler Abwehr stand dicht und die Red Bulls bissen sich trotz einiger Möglichkeiten die Zähne aus. In der 35. Minute verhinderte Luka Gracnar den möglichen dritten Gästetreffer, als Travis Oleksuk von hinten vors Salzburger Tor fuhr, dort aber nicht durch die Schoner des Schlussmanns kam. In den letzten Minuten waren die Red Bulls nahe am ersten Treffer dran; Raphael Herburger brachte einen Onetimer aus kurzer Distanz nicht unter, auch Thomas Raffl und Ryan Duncan per Rückhand waren nicht erfolgreich.

Red Bull Salzburg versucht im Finaldrittel zu attackieren

Im Schlussdrittel erhöhten die Red Bulls, die ohne die Verletzten Andreas Kristler und Matty Roy spielten, merklich das Tempo und warfen alles nach vorn. Aber sie fanden kaum Mittel, bis zum Tor durchzukommen, viele Kombinationen blieben in der soliden Gästeverteidigung hängen bzw. verfehlten manchmal mit Pech knapp das Tor. In der 55. Minute hatten die Red Bulls Glück, als Andrew-Michael Yogan bei einem Konter am Tor vorbeizog. In den letzten zwei Minuten machte Luka Gracnar einem sechsten Feldspieler Platz und prompt gelang Brett Olson in der 59. Minute nach einem Rebound der Anschlusstreffer. In den verbleibenden 1:23 Minuten wurde es noch einmal richtig heiß, aber der Ausgleichstreffer blieb den Red Bulls dann doch verwehrt. So mussten sie sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben, wobei mit einer besseren Chancenverwertung mehr möglich gewesen wäre.

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