Eishockey: Salzburg bezwang KAC in hitziger Partie 4:2

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Eishockey-Meister Red Bull Salzburg ist im Play-off-Viertelfinale am Donnerstag durch einen 4:2 (1:0,2:1,1:1)-Erfolg im ausverkauften Volksgarten gegen Rekordmeister KAC wieder mit 2:1 in Führung gegangen. Es war die erwartet packende Partie, getrübt durch viele teils schmutzige Fouls. Die vierte Partie der “best of seven”-Serie findet am Sonntag (17.30 Uhr) in Klagenfurt statt.

Salzburg ging eher glücklich in Führung: Einen Konter von Thomas Raffl hatte Andy Chiodo schon gehalten, doch rutschte der Puck doch noch über die Linie (5.). Mit dem Tor erlahmte der frühe Angriffsgeist des KAC und Salzburg übernahm das Kommando. Das 2:0 durch Doug Lynch (21.) zu Beginn des Mitteldrittel war schon fast so etwas wie die Vorentscheidung. Danach arbeitete Salzburg eine Vielzahl an Chancen heraus und hätte in der Phase alles klar machen müssen.

Aus dem Nichts gelang dem KAC durch Johannes Reichel (33.) der Anschlusstreffer. Thomas Raffl mit seinem zweiten Tor (38.) stellte aber noch vor der Pause den alten Zwischenstand wieder her. Im zweiten Drittel schieden Andrej Sjusin und Tyler Spurgeon (beide KAC) verletzt aus, Sjusin brach hinter der Bank zusammen und musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden.

Der Schlussabschnitt hatte mit Eishockey wenig zu tun: Est rastete Mike Siklenak völlig aus und traktierte den nach einem Bandencheck am Boden liegenden Daniel Welser mit Faustschlägen ins Gesicht. Für eine idente Attacke an Kevin Puschnik wurde einst Andrej Hebar (Ljubljana) für ein Jahr gesperrt. Siklenka erhielt für den Auszucker die Rekordmarke von 37 Strafminuten (2 plus 10 für Bandencheck, 5 plus Spieldauer für übertriebene Härte). Danach hatte die reichlich überforderten Referees Igor Dremelj und Peter Gebei alle Hände voll zu tun, um das Spiel ordentlich über die Bühne zu bringen (APA)



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