Eishockey: Salzburg will in EBEL-Finale mit Heimvorteil vorlegen

Österreichischer Meister sind die Bullen bereits.
Österreichischer Meister sind die Bullen bereits. - © GEPA/Red Bull
Mit zweimal Heimvorteil geht es für Red Bull Salzburg im Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) los. In der “best of seven”-Serie gegen HCB Südtirol gastieren die Bozener am Sonntag (14.00 Uhr) und Montag (19.20/jeweils live ServusTV und Sky) in der Eisarena, ehe die Serie nach Südtirol wechselt.

Den ÖEHV-Meistertitel haben die “Bullen” bereits in der Tasche, die siebente Trophäe für den EBEL-Gewinn soll folgen. Die Saison 2013/14 dient aber als warnendes Beispiel. Damals war Salzburg im Finale (best of five) mit 2:3 Siegen am Liga-Neuling Bozen gescheitert.

Südtirol überraschte sich selbst mit Finaleinzug

Heuer haben es die “Füchse” aus Südtirol zum zweiten Mal in die Endspielserie geschafft. Und sich damit auch selbst überrascht. Als Liga-Schlusslicht ins Jahr 2018 gestartet und als Achte gerade noch ins Viertelfinale gekommen, eliminierte das Team von Trainer Kai Suikkanen im Play-off der Reihe nach Vizemeister KAC und Champion Vienna Capitals. Dabei baute Südtirol auf starke Defensive mit dem überragenden Goalie Pekka Tuokkola und effektive Chancenverwertung.

Salzburg-Bilanz gegen Bozen: Zwei Siege, zwei Niederlagen

Salzburgs Coach Greg Poss kennt den Gegner, gegen den es im Grunddurchgang je zwei Siege und Niederlagen gab, genau. “Wir erwarten eine sehr starke Mannschaft und bereiten uns auf eine schwere Finalserie vor”, sagte der US-Amerikaner. Ryan Duncan weiß, dass der Gegner nach den jüngsten Erfolgen viel Selbstvertrauen besitzt. “Die Südtiroler hatten viel Erfolg in der zweiten Saisonhälfte, aber wir haben sie genau analysiert und freuen uns ab Sonntag auf die neue Herausforderung.”

Die Bullen Duncan und Hughes sind beste Play-off-Scorer

In Duncan (6 Tore/7 Assists) und John Hughes (4/10) verfügt Salzburg über die besten Scorer des Play-off und hat auch die bessere Ausbeute im Powerplay. Die Bozener haben allerdings die bessere Quote im Penalty-Killing und in der Eiswelle fanatische Fans im Rücken.

Matt Tomassoni war bereits beim Titelgewinn vor vier Jahren dabei. In dieser Saison kehrte der Verteidiger nach Südtirol zurück. “Dieses Jahr ist grundverschieden vom damaligen, wo wir immer vorne mitgemischt haben. Heuer sind wir von hinten gestartet, aber wir können auch auf den höchsten Platz aufsteigen”, sagte der US-Amerikaner auf der Club-Website. “Wir haben bereits bewiesen, dass wir es mit jedem aufnehmen können.”

(APA)

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