Endlich fix: Piesendorf bekommt eigenen Kunstrasenplatz

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So soll der Kunstrasenplatz in Piesendorf aussehen.
So soll der Kunstrasenplatz in Piesendorf aussehen. - © AFC Pinzgau Devils
Nach über drei Jahren Planung wurde die Finanzierung eines brandneuen Kunstrasenplatzes in Piesendorf (Pinzgau) am Wochenende besiegelt. Besonders groß ist die Freude bei den Footballern der Pinzgau Devils, die für den Bau hauptverantwortlich sind. Doch auch andere Vereine sollen die neue Sportstätte ab Herbst 2018 mitnutzen.

Der Kunstrasenplatz soll neben dem Schwimmbad in Piesendorf auf dem Grundstück der Familie Bründl errichtet werden. Insgesamt soll der Bau 500.000 Euro kosten, die von einem privaten Investor und der Sparkasse Mittersill aufgebracht werden. Bislang mussten die Devils für Heimspiele nach Saalfelden ausweichen, nun haben sie eine neue Heimat gefunden.

Vereine finden neue Heimat in Piesendorf

Nicht nur Football-Teams sollen den Platz dann nutzen, sondern auch Pinzgauer Fußballvereine, die auf dem Kunstrasen ganzjährig optimale Trainingsmöglichkeiten vorfinden. Weiters sind mehrere Events geplant, die derzeit noch diskutiert werden. Nun werden weitere Sponsoren für den Platz, Vereinsnamen und Banden gesucht. “Als mir das Konzept vorgelegt wurde, war schnell klar, dass ich mich hier beteiligen möchte. Der Pinzgau ist eine super Location für Sport-Tourismus und hat eine ausgezeichnete Anbindung an Salzburg und München”, sagt Privatinvestor Anton Petkin, Gesellschafter-Geschäftsführer der Bergsee GmbH. Der erste Spatenstich erfolgt am 17. Juli, die Sportstätte soll vor der Wintersaison 2017/18 eröffnet werden.

Riesige Freude bei den Pinzgau Devils

“Wir sind überglücklich, dass wir nach all den Jahren doch noch die Möglichkeit haben, etwas so Einzigartiges für den Pinzgau realisieren zu können. Wir erfüllen uns damit einen großen Traum, für den wir in den letzten Jahren viel Zeit, Energie und Herzblut geopfert haben”, wird der Vorstand der Pinzgau Devils in einer Vereinsaussendung zitiert, “wir freuen uns sehr, den Leuten und Vereinen in der Umgebung und im angrenzenden Ausland eine Alternative zu den bisherigen Sportplätzen anbieten zu können.”

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