Enormer Schaden bei Brand am Bad Reichenhaller Schießplatz

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Die Rauchschwaden waren von Weitem zu sehen.
Die Rauchschwaden waren von Weitem zu sehen. - © BRK BGL
Auf dem Schießplatz der deutschen Bundeswehr in Bad Reichenhall ist am Donnerstag in den frühen Morgenstunden ein Brand ausgebrochen. Die Rauchschwaden waren weit zu sehen.

Gegen sechs Uhr mussten Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei zum Schießplatz der Bundeswehr im Nesselgraben südwestlich des Thumsees ausrücken, teilten Polizei und bayerisches Rotes Kreuz (BRK) mit. Offenbar war über Nacht in einem Kunststoff- oder Gummi-Kugelfang der Schießanlage ein Schwelbrand entstanden, der sich letztendlich zu einem offenen Feuer entwickelte, teilte die Polizei Bayern mit.

Rauchschwaden in Bad Reichenhall von Weitem zu sehen

Die starke Rauchentwicklung war bereits aus der Ferne zu sehen und zog mit dem Wind durch das Tal zwischen Gebersberg und  Heuberg in nordöstliche Richtung über den Thumsee.

Stundenlanger Einsatz bei Brand am Schießplatz

Nach ersten Schätzungen dürfte mit erheblichem Sachschaden zu rechnen sein, heißt es in der BRK- Aussendung. Neben der Halle gerieten ein Lastwagen und Teile des angrenzenden Waldes in Brand. Die Löscharbeiten dauerten am späten Vormittag noch an. Zur Ermittlung der Brandursache und der Höhe des Schadensausmaßes hat die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Sachbearbeitung übernommen.

Schadenssumme in sechsstelliger Höhe

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Fest steht, dass ein sehr hoher Sachschaden an Baustrukturen entstanden ist, derzeit geht man von einer hohen sechsstelligen Schadenssumme aus. Wie die Ermittlungen zudem ergaben, hatten am Vortag des Brandes Wartungsarbeiten an dem Kugelfang durch eine Fachfirma stattgefunden.

Keine Gefahr für Umwelt

Vor Ort im Einsatz waren neben den vielen Feuerwehrkräften auch Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall, Soldaten des Standortes Bad Reichenhall, und Mitarbeiter des zuständigen Hochbau- und Wasserwirtschaftsamtes. Deren Begutachtung ergab, dass sich auch durch die Löscharbeiten keine Umweltgefahren ergeben haben.

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