Entrüstung wegen Zwischenrufs einer oö. Musikerin nach Tiroler Marsch

13Kommentare
Die Musikerin sorgte mit ihrem Zwischenruf für Empörung (Symboldbild).
Die Musikerin sorgte mit ihrem Zwischenruf für Empörung (Symboldbild). - © Bilderbox/Archiv
Der Zwischenruf eines Mitglieds des Mühlviertler Musikvereins Sankt Gotthard im Rahmen eines Konzerts in Velden sorgt für Aufregung. So soll die Musikerin an die zweite Strophe des Marschs “Dem Land Tirol zur Treue”, die mit “ein harter Kampf hat dich entzwei geschlagen, von dir gerissen wurde Südtirol” endet, ein “Gott sei Dank” gerufen haben, heißt es in einem Leserbrief der Zeitung “Dolomiten“.

Bereits Anfang September berichtete ein Konzertgast der Tageszeitung von dem “beschämenden” Zwischenfall. Er habe auch direkt danach den Kapellmeister aus Oberösterreich “zur Rede gestellt und klargemacht, dass wir uns als Südtiroler Bevölkerung diese Beleidigung und bodenlose Gemeinheit nicht bieten lassen.”


Obmann entschuldigt sich

Der Angesprochene, Florian Ehrlinger, hat den “Oberösterreichischen Nachrichten” (ÖON) bestätigt, dass er von einem Zuhörer wegen der Anmerkung zur blutigen Trennung Südtirols “ordentlich zusammengestaucht” worden sei. Obmann Jürgen Brungraber erklärte, der Musikverein habe sich bereits bei dem Gast entschuldigt. Auch mit der Frau wurde ein klärendes Gespräch geführt. So habe sie eine Dummheit begangen, hinter der keinerlei politischen Absichten stecken würden, wurde Brungraber weiters am Dienstag in den OÖN zitiert.

(APA)

Leserreporter
Feedback


13Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel