Entscheidung über Assange-Verfahren erwartet

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Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London
Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London
Das Hofgericht in Stockholm muss am heutigen Montag eine Entscheidung treffen, ob das Verfahren gegen den australischen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen verschiedenen Sexualdelikten weitergeht oder nicht. Nach Auskunft der Kanzlei des zuständigen Richters Niklas Wagnert fehlt noch die Stellungnahme eines Staatsanwalts. Die Entscheidungsfrist läuft am Montag um Mitternacht aus.


Vorerst war unklar, zu welcher Tageszeit die Entscheidung fallen wird. Die Veröffentlichung geschieht über die Homepage des Hofgerichts. Sollte das Verfahren fortgesetzt werden, womit gerechnet wird, dürfte sich die endgültige Entscheidung bis ins Frühjahr 2015 hinein ziehen. Gegen Assange liegt ein in Schweden ausgestellter Internationaler Haftbefehl wegen des Vorwurfs von in Schweden begangenen Sexualdelikten vor. Assange bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als politisch motiviert.

Der Wikileaks-Gründer versteckt sich seit über zwei Jahren in der Botschaft Ecuadors in London, um einer Auslieferung zur Einvernahme nach Schweden zu entgehen. Assange fürchtet, von Schweden weiter an die USA ausgeliefert zu werden. Dort könnte ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats drohen, weil er auf seiner Webseite Wikileaks Hunderte von vertraulichen US-Dokumenten zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan sowie diplomatische Depeschen veröffentlichte. Zieht Schweden seinen Haftbefehl zurück, könnte der Australier das Botschaftsgebäude in London vermutlich unbehelligt verlassen.

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