Erdbeben erschütterte chinesische Provinz Yunnan

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Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag die chinesische Provinz Yunnan erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich um 21.49 Uhr (Ortszeit, 15.49 Uhr MESZ) in der Bergregion im Südwesten des Landes, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Während die US-Erdbebenwarte die Stärke mit 6,6 angab, war in den staatlichen chinesischen Medien von einer Stärke von 6,6 die Rede.


Das Epizentrum des Bebens lag nahe der Grenze zu Myanmar und Laos. Die Provinz Yunnan, die im Westen und Süden an Myanmar, Laos und Vietnam grenzt, war erst Anfang August von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6,1 waren am 3. August mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen, mindestens 3.140 weitere wurden verletzt. Rund 80.000 Häuser wurden zerstört und 124.000 weitere beschädigt, starker Regen behinderte anschließend die Rettungsarbeiten. Im Südwesten Chinas, wo die indische und die eurasische Erdplatte aufeinanderstoßen, gibt es immer wieder schwere Erdbeben. In der an Yunnan angrenzenden Provinz Sichuan waren im Jahr 2008 mehr als 80.000 Menschen bei einem Erdbeben ums Leben gekommen.

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