Erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Shoppen an den Adventwochenenden

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Entspannt einkaufen in der Vorweihnachtszeit (Symbolbild).
Entspannt einkaufen in der Vorweihnachtszeit (Symbolbild). - © APA/HERBERT PFARRHOFER
Das erste Adventwochenende steht vor der Tür und viele Salzburger wollen ihre Weihnachtseinkäufe erledigen. Die Verkehrsclubs rechnen mit Behinderungen auf allen Einfahrtsstraßen und rund um die Einkaufszentren.  Wir haben beim ÖAMTC nachgefragt, wie man den vorprogrammierten Staus auskommen kann.

Stressiges Einkaufen beginnt oft schon bei der Anfahrt. Bei der Autobahnabfahrt steht man im Stau, stundenlanges Suchen nach einem Parkplatz und vielleicht auch noch schlechtes Wetter, das geht dem einen oder anderen auf die Substanz und kann einen entspannten Einkaufbummel verderben. Auch der Adventtourismus trägt zu einem vorprogrammierten Verkehrschaos in der Salzburger Altstadt bei.

Staupunkte rund um Einkaufszentren

Durch den Einkaufsverkehr rund um den Europark und das Outletcenter kann es am kommenden Wochenende zu Verkehrsbehinderungen kommen. Auch wenn beim Lieferinger Tunnel beide Röhren wieder geöffnet sind, ist und bleibt er ein Nadelöhr für den Verkehr. Sämtliche Einfahrtsstraßen in die Landeshauptstadt könnten laut ÖAMTC-Sprecherin Aloisia Gurtner an den Adventwochenenden überlastet sein.

„Wenn auf einer Einfahrtsstraße ein Unfall passiert, verstopfen alle Straßen der Stadt“, gibt Gurtner zu bedenken. Das milde Wetter helfe etwas, bei Schnee würde das Chaos schlimmer sein. Der Höhepunkt stünde allerdings an dem Wochenende um den 8. Dezember bevor, erzählt sie im Gespräch mit SALZBURG24.

8. Dezember: Extrem viel Verkehr

Geschäftsoffener Feiertag, Christkindlmarkt in der Salzburger Altstadt, Europa-League Fußballspiel in Klessheim, der Maxglaner Perchtenlauf und eine Veranstaltung in der Salzburg Arena. Am 8. Dezember ist viel los in und um die Stadt Salzburg. Die Salzburger Polizei rechnet an diesem Tag mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Sie empfiehlt, auf die Öffis umzusteigen.

Advent-Touristen belasten Salzburgs Verkehr

Das hohe Verkehrsaufkommen wird sich aber nicht nur auf die Einfahrtsstraßen beschränken, sondern auch rund um die Adventmarkt-Hotspots ausdehnen. Besonders gefährdet seien die Salzburger Stadtteile Nonntal und das Andräviertel, da sich hier Busparkplätze befinden. An diesen Parkplätzen halten die Reisebusse und die Touristen strömen zu den Märkten. Aber nicht nur die Mozartstadt ist anfällig für Verkehrschaos in der Vorweihnachtszeit. “Auch in Sallfelden (Pinzgau) und in Zell am See (Pinzgau) kann es an den Adventwochenenden zu Verkehrsverzögerungen kommen”, erzählt Gurtner.

So kommt ihr den Staus aus

Wir haben beim ÖAMTC nachgefragt, welche Möglichkeiten man hat, um das Verkehrschaos an den Adventwochenenden zu umgehen. „ Am besten ist es auf die Öffis auszuweichen oder die Park-and-Ride-Parkplätze im Umland zu nutzen, wie etwa in Salzburg Süd oder beim Messezentrum Salzburg.“ Auch für Touristen und Shopper aus dem bayerischen Raum gäbe es die Möglichkeit die S-Bahn zu nutzen. „Das ist aber für viele noch ungewohnt“, so Gurtner.

Freie Parkplätze in Echtzeit

Wenn man nicht auf das Auto verzichten möchte oder kann und in der Innenstadt die Adventstimmung genießen möchte, gibt die App des ÖAMTC die Möglichkeit das Parkaufkommen auf den großen Parkplätzen der Landeshauptstadt in Echtzeit abzurufen.

Für alle, die auf Öffis umsteigen hat die qando-App rechtzeitig zum Adventstart eine neue Funktion bekommen. Es besteht nun die Möglichkeit, Fahrkarten direkt über die App zu kaufen.

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